10.01.2012 - 12:03 Uhr

Der richtige Tablet-PC: Wir helfen beim Kauf

Der richtige Tablet-PC: Wir helfen beim Kauf (c)
iStockphoto.com/mishooo
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Der richtige Tablet-PC: Wir helfen beim Kauf (c) iStockphoto.com/mishooo

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Tablets haben Netbooks inzwischen als mobile Geräte für unterwegs abgelöst. Aber auf was muss man bei einem neuen Tablet eigentlich achten? Wir helfen Ihnen beim Kauf.

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Für ein ordentliches Tablet stehen rund 400 bis 500 Euro an. Das günstigste iPad 2 mit WLAN und 16 GB Speicher kostet beispielsweise rund 480 Euro. Für weniger Geld gibt es nur Tablets mit Googles Betriebssystem Android. Aber auch da sollten Sie mindestens 300 Euro anlegen. Denn sehr günstige Android-Tablets unter 200 Euro haben oft wenig Speicherplatz, einen mäßigen Bildschirm und lassen sich nicht sehr flüssig bedienen. Außerdem arbeiten sie nicht mit der Tablet-optimierten Android-Version 3.0 (Honeycomb), daher fehlt vielen auch der Zugang zum offiziellen Android-Market.

Welches Betriebssystem? Wenn Sie ein Tablet kaufen, legen Sie sich auf eine bestimmte Software-Plattform fest: Die Alternativen sind Apples iPad 2 mit iOS oder Googles Android. Ein Windows-Tablet lohnt sich nur, wenn Sie das Gerät beruflich nutzen und dafür unbedingt Windows-Software auf dem Tablet laufen muss.

Bei Android haben Sie mehr Auswahl: Es gibt Geräte in den unterschiedlichsten Preisklassen und Größen. Im Gegensatz zum iPad, das es nur mit 10-Zoll-Bildschirm gibt, haben einige Hersteller auch Android-Tablets mit 7-Zoll-Bildschirm im Programm. Sie sind leichter und kleiner als die großen Tablets – mit einigen können Sie sogar telefonieren.

Vorteile von Android-Tablets: Für ein Android-Gerät sollten Sie sich entscheiden, wenn Sie das Tablet ganz einfach mit dem PC oder Peripheriegeräten verbinden wollen. Alle Android-Geräte lassen sich per USB an PC oder Notebook anschließen und erscheinen dann im Windows-Explorer: Sie können Dateien auf das Tablet kopieren oder von dort löschen wie bei einer externen Festplatte. Fast alle haben außerdem einen Einschub für eine Speicherkarte, meist Micro-SD. An einigen finden Sie auch einen USB-Host-Anschluss, über den Sie eine Tastatur oder einen Speicherstift mit dem Tablet verbinden können. Und für den Anschluss an einen Fernseher bringen viele einen (Micro-) HDMI-Ausgang mit.

Beim iPad 2 müssen Sie Kartenleser und HDMI-Ausgang mit Adaptern nachrüsten. Dateien bekommen Sie nur über die
Software iTunes oder via Mail oder einen Cloud-Dienst aufs Tablet. Und das iPad 2 versteht nur wenige Film- und Musik-Formate: Multimedia-Dateien müssen Sie vor dem Übertragen aufs iPad 2 meist umwandeln. Android-Tablets verstehen dagegen eine Vielzahl von Formaten.

Vorteile des Apple iPad: Fürs iPad sprechen die flüssigere und einfachere Bedienung, die längere Akkulaufzeit und der bessere Bildschirm. Außerdem finden Sie im App Store von Apple mehr Programme, die an den großen Tablet-Bildschirm angepasst sind, als im Android Market, in dem es vor allem Smartphone-Apps gibt. Auch das Angebot an Musik, Filmen, elektronischen Büchern und Spielen ist für das iPad größer und übersichtlicher als für Android-Tablets.

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Günstigere Tablets bieten als Funktechnik nur WLAN: Das reicht aus, wenn Sie zu Hause surfen wollen oder im Büro oder in der Universität ein WLAN-Netzwerk nutzen dürfen. Wollen Sie mit dem Tablet allerdings überall online gehen, brauchen Sie ein 3G-Modell. Das kostet rund 100 Euro mehr als die WLAN-Variante. Dazu kommen noch die Kosten für einen passenden Datentarif. Die meisten Tablets bieten 8 oder 16 GB internen Speicher. Das wird knapp, wenn Sie HD-Filme sowie große Bilder- und Musiksammlungen immer dabei haben wollen. Dann sollten Sie zu einem Tablet mit 32 GB greifen oder zum iPad 2 mit 64 GB, das es ab rund 630 Euro gibt.

Quelle: www.pcwelt.de
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