von Andreas Frenzel

Android-Handy mit Outlook synchronisieren

Um die Daten vom Android-Handy mit Outlook zu syncronisieren,
muß man einige Sachen beachten.
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Um die Daten vom Android-Handy mit Outlook zu syncronisieren, muß man einige Sachen beachten.

© IDG

Die wenigsten Android-Smartphones können von Haus aus Daten mit Outlook abgleichen. Doch mit ein paar Tricks und Zusatzprogrammen gelangen Adressen und Termine auch in solche Handys.

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Konkurrenz, so sagt man, belebt das Geschäft. Tatsächlich ist der Wettbewerb zwischen Google und Microsoft ein Segen, der unter anderem sogar für günstigere Smartphone-Preise sorgt. Der Kunde darf sich freuen. Einen kleinen Nachteil gibt es allerdings auch: Auf dem PC herrscht Microsofts Outlook über persönliche Informationen wie Adressen und Termine. Das Programm gibt seine Daten jedoch nicht freiwillig an Smartphones mit Android, dem Betriebssystem des Konkurrenten Google, heraus. Zum Glück gibt es bereits Dutzende von Programmen für den Datenaustausch. Lesen Sie hier, welche die wichtigsten sind und was sie drauf haben.

1. Manuelle Übertragung von Outlook zu Android
Da Android seine Daten mit Googles Internetprogrammen abgleichen kann, lassen sich die Outlook-Daten auf einem Umweg übertragen: Man exportiert etwa die Adressen aus Outlook in eine Textdatei und importiert sie in die Kontakte eines Google-Mail-Kontos. Das geht leicht: Doppelklicks in Outlook auf „ Datei“, auf „Exportieren in eine Datei“ und „Kommagetrennte Werte (Windows)“.

Wählen Sie dann, wiederum mit einem Doppelklick, den Kontakte-Ordner aus, und speichern Sie die Daten in eine CSV-Textdatei. Melden Sie sich danach bei Google Mail an, und klicken Sie auf Ihrer Postfachseite auf „Kontakte ➞ Weitere Aktionen ➞ Importieren“. Wählen Sie die eben gespeicherte Datei, um die Adressen zu übertragen. Auf die gleiche Weise können Sie auch Kalender, Notizen und Aufgaben aus Outlook exportieren. Der Haken: Auf diesem Weg lassen sich Daten nicht synchron halten. Änderungen in Outlook muss man immer händisch in Google Mail und umgekehrt übertragen. Bei häufig wechselnden Kontakt- und vor allem Termindaten ist diese Vorgehensweise auf Dauer unzumutbar.

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Ein automatischer Abgleich von Daten ist nur mit Zusatzprogrammen möglich. Zwei Handy-Hersteller bieten für einige ihrer Geräte Spezial-Software an: Samsung stellt das Synchronisationsprogramm Kies (Key Software Intuitive, Easy and Simple) bereit. Es kann Kontakte und Termine übertragen. Allerdings hakt es gerne mal bei 64-Bit-Versionen von Windows 7. Ähnliche Probleme haben Nutzer des Programms HTC Sync, das bei Android-Handys von HTC für den Abgleich von Kontakten und Terminen zuständig ist.

Wer mit diesen Programmen nicht zufrieden ist oder ein Smartphone eines anderen Herstellers hat, muss zu anderen Programmen greifen. Für den reinen Terminabgleich gibt es sogar Gratis-Software. Google Calendar Sync , das zum Beispiel bei PCWELT zum Download bereitsteht, kann Termine zwischen Outlook und Google Calendar synchronisieren. Die Oberfläche ist englisch, aber einfach. Voreingestellt ist die 2-Wege-Synchronisation: Änderungen in Outlook oder Google Calendar werden alle 120 Minuten ins jeweils andere System übermittelt und lassen sich sehr schnell über Android-Funktionen ins Smartphone übertragen.

Ebenfalls kostenlos, aber schon umfangreicher ist das Windows-Programm My Phone Explorer. Ursprünglich wurde es für den
Datenabgleich mit Sony-Ericsson-Handys geschrieben, aber seit der aktuellen Version 1.8 arbeitet es auch mit Android-Smartphones zusammen. Anders als bei Google Calendar Sync muss das Smartphone lokal über Bluetooth, Infrarot, USB oder WLAN mit dem PC verbunden werden, kann dann aber per Mausklick Kalender und Adressen mit Outlook abgleichen. Nebenbei dient es zum Abgleich von Adressen und Terminen aus Thunderbird und Sunbird, außerdem lassen sich SMS, Fotos und andere auf dem Handy gespeicherte Daten auf den PC übertragen.

Für berufliche Handy-Nutzer ist das Programm Companion Link interessant. Es kostet allerdings rund 32 Euro (39,95 Dollar). Dafür bietet die Sync-Software aber auch viel: Die Kombination von Smartphone-App und Windows-Programm synchronisiert Adressen, Termine, Notizen und Aufgaben über Internet, Heim- oder Firmennetzwerk oder über eine direkte Verbindung mit dem Computer. Letzteres passiert automatisch und sehr bequem bei jeder Kontaktaufnahme. Außerdem verschlüsselt die Software die Daten. Das Ganze geschieht zudem ohne Datenumleitung über die Google-Server.

Als Alternative gibt es The Missing Sync (TMS). Das Programm kostet 39,95 Dollar und kann ähnlich komfortabel derzeit bereits Kalender, Kontakte und Notizen über Blue-tooth oder WLAN synchronisieren. Für Aufgaben geht das erst in einer späteren Version. Dafür gibt’s TMS auch für Mac-OS, es kann somit Android und Outlook auf Apple-Computern verbinden. In Netzwerken mit Windows- und Apple-PCs ist es somit die einzige Lösung für beide Betriebssysteme.

Quelle: In Zusammenarbeit mit http://www.pcwelt.de
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