19.03.2012 - 16:21 Uhr

Google will SEO-Spam mit Update bekämpfen

Google will SEO-Spam mit Update bekämpfen (c)
istockphoto.com/gmutlu
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Google will SEO-Spam mit Update bekämpfen (c) istockphoto.com/gmutlu

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Immer wieder betont Google, dass sein Such-Algorithmus relevante Inhalte belohnt und rein für Suchmaschinen optimierte Seiten abstraft. Diese Strategie soll mit dem nächsten Update weiter forciert werden.

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Google schraubt immer wieder an seinem Suchalgorithmus. Tendenziell verschwinden dadurch Seiten mit wenig relevantem Inhalt von den wichtigen ersten zwei bis drei Google-Ergebnisseiten und verlieren somit Besucher und Aufmerksamkeit. So geschehen etwa nach dem Update "Panda". Abgestraft werden zum Beispiel Linkfarmen, die kaum eigene Inhalten habe und Seiten, die mehr Wert auf SEO, als auf gute Inhalte legen.

SEO steht für Search Engine Optimization, zu deutsch Suchmaschinen-Optimierung. Der Begriff bezeichnet Maßnahmen, um Webseiten möglichst weit vorne in den Google-Suchergebnissen zu positionieren. Beliebt sind beispielsweise der wiederholte Gebrauch häufig gesuchter Keywords (Schlüsselbegriffe) und das Setzen von Links, die von anderen Websites aus auf den Artikel verweisen. Übertriebenes SEO liegt aber nicht im Interesse von Google, da der Suchmaschinenbetreiber Suchergebnisse nach Relevanz und nicht nach SEO-Qualitäten anzeigen möchte. Das tut Google nicht aus Gutmenschentum heraus: Wenn die Nutzer nicht das finden, wonach sie suchen, wechseln sie zu einer anderen Suchmaschine. In der Folge würden Google Werbeeinnahmen verloren gehen.

Die Seite searchengineland.com berichtet darüber, wie der Google-Mitarbeiter Matt Cutts (Arbeitsbereich: Kampf gegen übertriebenes SEO) auf der SXSW-Konferenz über ein weiteres Update gegen SEO-Spam spricht. Auf der Webseite gibt es einen Audiomitschnitt. Ungefähr beim ersten Drittel – der Fortschrittsbalken ist über dem „e“ des Wortes „the“ unter dem Audio-Element – spricht Cutts über das Update. Normalerweise kündige Google seine Updates nicht an. Aber in den nächsten Monaten oder Wochen wolle man Anpassungen vornehmen, die faire Voraussetzungen schaffen würden. Man wolle den GoogleBot smarter machen und die Treffer relevanter. Außerdem habe man diejenigen im Visier, die zu viele Keywords auf einer Seite unterbringen oder zu viele Links mit anderen Websites austauschen.

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Quelle: www.pcwelt.de
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