Jetzt wird's ernst: SEPA, IBAN und BIC

SEPA, IBAN und BIC: ab dem 1. Februar 2014 müssen sich die Verbraucher umstellen.
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SEPA, IBAN und BIC: ab dem 1. Februar 2014 müssen sich die Verbraucher umstellen.

© imago/ Christan Ohde
Thu Feb 13 09:00:00 CET 2014 - Thu Feb 13 09:00:00 CET 2014 Uhr von

Seit dem 1. Februar 2014 können Überweisungen nicht mehr wie gewohnt mit der alten Bankleitzahl und der alten Kontonummer vorgenommen werden. Stattdessen müssen IBAN und BIC Nummern zur Identifikation eines gewünschten Kontos verwendet werden.

Grund für die Umstellungen bei Überweisungen und Lastschriften ist die SEPA-Verordnung vom März 2012. SEPA steht für "Single Euro Payments Area", sprich einheitlicher Euro- Zahlungsverkehrs- raum. In allen 27 EU-Staaten sowie den weiteren EWR-Ländern (Liechtenstein, Schweiz, Island, Norwegen und Monaco) gelten ab dem 1. Februar diese neuen Regeln.

Übergangsregelung für Verbraucher

Bis zum 1. Februar 2016 dürfen Zahlungsdienstleister wie z.B. Ihre Hausbank/Direkt-Bank Konvertierungsdienstleistungen anbieten. Damit können Bankkunden bei Inlandsüberweisungen weiter die bisherige Kontonummern verwenden. Diese werden vom Zahlungsdienstleister dann in die IBAN konvertiert. Wenn Ihre Bank Ihnen dieses Service anbietet, muss der Dienst kostenlos sein.

Was ist die IBAN?

IBAN steht für "International Bank Account Number". In Deutschland enthält die IBAN 22 Stellen. Auf den ersten zwei Stellen wird das Länderkennzeichen abgebildet („DE“ für Deutschland). Darauf folgt eine zweistellige Prüfziffer. Dann folgt die nationale Kontokennung BBAN (Basic Bank Account Number), die sich aus der achtstelligen Bankleitzahl und der zehnstelligen Kontonummer zusammensetzt. Kürzere Kontonummern werden grundsätzlich linksbündig mit führenden Nullen auf zehn Stellen erweitert.

Die Prüfziffer soll sicherstellen, dass die Kombination aus Kontonummer und Bankleitzahl existieren könnte. Das sagt noch nichts über die tatsächliche Existenz des Kontos aus. Es gibt viele Methoden, die Prüfziffer zu berechnen. Die Bundesbank listet diese hier >>> auf.

Was ist der BIC?

Der BIC ist die internationale Bankleitzahl eines Zahlungsdienstleisters (Bank Identifier Code). Da Zahlungsdienstleister durch die in der IBAN enthaltenen Informationen bereits eindeutig identifizierbar sind, muss der BIC nicht mehr lange verwendet werden. Bei inländischen Überweisungen und Lastschriften müssen bis Februar 2014 und bei grenzüberschreitenden Zahlungen bis Februar 2016 der BIC noch zusätzlich zur IBAN angegeben werden.

Wo finde ich IBAN und BIC?

Sie finden Ihre IBAN und den BIC Ihres Zahlungsdienstleisters z.B. auf Ihrem Kontoauszug. Auch im Online-Banking finden Sie die Daten z.B. unter „Meine Daten“ oder „Kontodetails“. Auf den meisten Bankkundenkarten der Zahlungsdienstleister sind die neuen Nummern auch aufgedruckt.

Was passiert, wenn ich mich bei der IBAN verschreibe?

Die IBAN wird durch eine zweistellige individuelle Prüfziffer abgesichert. Damit können Zahlendreher bei der IBAN erkannt werden.

Quelle: freenet.de
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