In Berlin fahren bald 30 neue Elektrobusse

Derzeit fahren fünf elektrisch betriebene Linienbusse der BVG
durch die Hauptstadt. Bis 2030 soll die Umstellung auf eine
komplett elektrische Flotte abgeschlossen sein.
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Derzeit fahren fünf elektrisch betriebene Linienbusse der BVG durch die Hauptstadt. Bis 2030 soll die Umstellung auf eine komplett elektrische Flotte abgeschlossen sein.

 © Robert Radke (eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
10.01.2019 - 16:15 Uhr von S. Hellgardt

Ab dem kommenden Monat treffen bei der Berliner Verkehrsgesellschaft BVG neue E-Busse ein, bis zum August werden 30 Stück der leisen und sauberen Linienfahrzeuge geliefert worden sein.

Hergestellt wurden sie je zur Hälfte von Daimler und Solaris, einem Bushersteller aus Polen. Die komplette Elektrifizierung der BVG-Busflotte, derzeit bestehend aus 1.500 Bussen, ist für das Jahr 2030 vorgesehen.

Sämtliche der nun georderten Busse der Typen eCitaro beziehungsweise New Urbino verfügen über WLAN sowie USB-Anschlüsse an Bord. Entsprechend ist es für die Fahrgäste möglich, während der Fahrzeit ins Internet zu gehen und mobile Geräte mit Strom zu versorgen.

Mit zwölf Metern Länge können die neuen Busse 70 Passagiere aufnehmen. Ihre Reichweite liegt bei rund 150 Kilometern, so dass sie vorerst ausschließlich auf kürzeren Linien unterwegs sein werden.

Elektrifizierung der Busflotte gefördert durch Verkehrs- und Umweltministerium

Der Anschaffungspreis der Busse, die die BVG bestellt hat, liegt bei rund 18 Millionen Euro, für einen einzelnen Bus ergibt sich also ein Preis von 600.000 Euro. Daimler gibt in diesem Zusammenhang an, dass die Fahrzeuge in der Herstellung mindestens doppelt so viel kosten wie handelsübliche vergleichbare Dieselbusse. Doch die Investition in die Elektromobilität war förderfähig: Die Anschaffung der BVG wurde aus Mitteln des Verkehrs- wie auch des Umweltministeriums unterstützt.

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