John Barnard stattet das Fahrzeug mit einem semiautomatischen sequentiellen Getriebe aus. Das widerspricht dem damaligen Formel-1-Standard eines manuellen Getriebes, aber ...
John Barnard stattet das Fahrzeug mit einem semiautomatischen sequentiellen Getriebe aus. Das widerspricht dem damaligen Formel-1-Standard eines manuellen Getriebes, aber ...
... Ferrari geht bewusst einen anderen Weg - nicht nur, um die Gangwechsel zu beschleunigen, sondern vor allem, um das Getriebe besser ins Auto integrieren zu können.
Randnotiz: Barnard will eigentlich zwei Knöpfe für den Schaltvorgang am Lenkrad installieren. Die Idee, stattdessen Schaltwippen einzusetzen, stammt von Piero Ferrari.
Neu am Ferrari 640 ist darüber hinaus die Aufhängung mit Drehstabfedern. Das hat einen praktischen Hintergrund: Eine herkömmliche Federung hätte die Aerodynamik des Fahrzeugs gestört und - ein wichtiger Grund für Barnard - den 640 "unschön" aussehen lassen.
Wiederum stellen sich nützliche Nebeneffekte ein: Die rund 20 Zentimeter langen Drehstabfedern sind sehr leicht und ein Set-up-Wechsel kann rasch erfolgen. Äußerlich noch interessanter aber ...