Škoda testet innovative Schnellladesäulen in Prag

Derzeit kann die neuartige Schnellladestation kostenlos getestet
werden. Zukünftige Preise und Zahlungsmethoden werden noch bekannt
gegeben.
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Derzeit kann die neuartige Schnellladestation kostenlos getestet werden. Zukünftige Preise und Zahlungsmethoden werden noch bekannt gegeben.

 © Skoda Auto Deutschland GmbH

Der Pilotbetrieb der Säule läuft bereits. Die auf kinetischer Schwungradtechnik basierende Ladesäule soll zweimal so viel elektrische Leistung bereitstellen wie das Stromnetz. Weltweit sind erst drei Exemplare ihrer Art in Betrieb.

Entwickelt wurde das Prinzip durch das israelische Start-up Chakratec. Bei Stromüberschuss speichert die Säule Energie, während sie zu Spitzenzeiten die Netze entlastet. Die Kapazität des Systems ist im Resultat  konstant hoch – anders als dies bei batteriebetriebenen Ladseäulen der Fall ist. Der sogenannte Kinetic Power Booster arbeitet zudem rein mechanisch und damit komplett batteriefrei, was ihn zu einer sehr umweltfreundlichen Technologie macht.

Andre Wehner von Škoda meint: „Mit unserer Entscheidung, den weltweit dritten Kinetic Power Booster nach Prag zu bringen, zeigen wir deutlich, dass wir konsequent an einem umfassenden Serviceangebot für unsere Kunden in der E-Mobilität und integrierten Mobilitätsdienstleistungen arbeiten.“

Zukünftig sollen weitere Chakratec-Schnellladestationen gebaut werden

Das Herz der neuartigen Ladestation stellen zehn Schwungräder dar, die sich in einem Vakuum drehen. Netzstrom beschleunigt die Räder, während diese bei Ladevorgängen durch Fahrzeuge selbst Strom produzieren, wobei ihre Drehzahl sinkt. Der Energiespeicher der Säule ist in der Lage, einen Škoda Citigo-e iV sowie ein weiteres E-Auto zeitgleich aufzuladen – und dies mit der doppelten Leistung des Stromnetzes, so heißt es.

Nach der nun laufenden Testphase plant Škoda, weitere Schnellladestationen dieses Typs zu bauen.

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