Marktübersicht Elektroautos 2016

Elektroauto_Katalog_Aufmacher_Collage
Bild 1 von 52

Elektroauto_Katalog_Aufmacher_Collage

© Hersteller_ams

Langsam, aber sicher wächst das Stromer-Angebot. Immer mehr Hersteller kommen mit alltagstauglichen E-Autos auf den Markt. Wir zeigen alle in Deutschland verfügbaren E-Autos mit Daten und Preisen.

  • Sie planen den Kauf eines E-Autos? Hier alle Infos zur E-Auto-Förderung!
  • Übersicht: Diese Elektroautos werden aktuell gefördert

Die Zahl von einer Million Elektroautos auf den deutschen Straßen bis 2020 können wir aller Wahrscheinlichkeit nach zu den Akten legen, auch wenn die Politik das noch nicht zugeben möchte. Doch mit der jüngsten Entwicklung in Form der anhaltenden Debatte über Dieselmotoren und Innenstadt-Fahrverbote kommt auf einmal aus unerwarteter Richtung Bewegung in den E-Auto-Markt. Und auch die 2016 eingeführte Prämie beim Kauf eines neuen Stromers ist nach wie vor verfügbar, denn bislang hielt sich bekanntlich der Nachfrage-Boom in Grenzen.

Auf der IAA 2019 wurden einige neue Elektroautos präsentiert. Den größten Aufschlag machte dort wohl der kompakte VW ID.3. Aus dem gleichen Konzern kommt aber noch die Neuauflage des e-Up, zusammen mit den entsprechenden Modellen der Tochtermarken – Skoda Citigo-e iV und Seat Mii Electric.Ebenfalls in Neuauflage ist jetzt der Hyundai Ioniq Elektro verfügbar, zudem wurden zwei renommierte Kleinwagen unter Strom gesetzt: Der Mini Cooper und der Opel Corsa. Als komplett neue und eigenständige Entwicklung hat Honda nun den kleinen Honda e im Angebot.

Alle Elektroautos in Deutschland

Im Vergleich zum normalen Automarkt ist das Angebot an Elektroautos damit allerdings immer noch sehr überschaubar. Doch gerade in jüngster Zeit kommt Schwung in die Angelegenheit. Während deutsche Hersteller allmählich die ersten Modelle in die Verkaufsräume rollen, sind viele Importeure bereits mit den zweiten Generationen ihrer Elektroautos am Mart. Etwa der Nissan Leaf oder die Renault Zoe. Wer gerne SUV fährt, aber nur ungerne fossile Kraftstoffe tankt, kann auf den Audi E-Tron, den Hyundai Kona Elektro oder das Tesla Model X zurückgreifen.

Die wichtigsten Eckdaten bei Elektroautos sind natürlich Reichweite und Preis. Speziell bei letzterem gilt es zu differenzieren, einige Hersteller bieten ihre Elektroautos mit einer aufpreispflichtigen Batteriemiete an. Allerdings ist auch diese Vorgehensweise im Wandel. So bietet Nissan den neuen Leaf inzwischen nur noch komplett mit Batterie an, während man beim Vorgängermodell die Möglichkeit zur Batteriemiete hatte.

Die Batteriemiete hat Vor- wie Nachteile. Größter Vorteil ist die garantierte Leistung des Stromspeichers. Geht die Performance des Akkus in den Keller, bekommt der Kunde kostenfrei einen neuen installiert. Bei Preisen von mehreren tausend Euro für einen solchen Akku eine beruhigende Aussicht. Andererseits werden Käufer durch die monatliche Mietrate in eine Abhängigkeit zum Hersteller gebracht, die viele Kunden so nicht wollen. Auch auf den Wiederverkauf wirkt sich die umständliche Umschreibung eines Batterie-Mietvertrages auf den Nachbesitzer entsprechend aus. Miete oder Kauf bleibt daher eine persönliche Entscheidung.

Verschiedene Akku-Größen

Bei einigen Modellen besteht die Wahl zwischen verschiedenen Akku-Kapazitäten, die natürlich mit entsprechenden Kosten verbunden sind. So gibt es beim Kia e-Niro die Auswahl zwischen einer Basisversion mit 99 kW und 39 kWh-Batterie und einem 150 kW-Modell mit 64 kWh-Batterie und dann rund 470 Kilometer Reichweite. Reichweiten-Werte, die lange Zeit nur von Tesla-Modellen bekannt waren. Der E-Auto-Pionier aus den USA muss sich ohnehin inzwischen einiger Konkurrenz erwehren, was die Situation angesichts der nach wie vor bestehenden Produktionsprobleme noch verschärft. Das recht erfolgreiche Model X hat mit dem Jaguar I-Pace erstmals einen echten Rivalen, das Model S steht jetzt dem Porsche Taycan gegenüber.

Einige Modelle haben uns allerdings auch bereits wieder verlassen. Üblicherweise zum Modellwechsel des betreffenden Autos. Ford bietet etwa keinen elektrischen Focus mehr an, bei Citroën haben sich Berlingo EV und E-Mehari verabschiedet.

Bei den Kosten eines Elektroautos müssen zusätzliche Investitionen in die Ladetechnik berücksichtigt werden. Nicht nur der Ladestrom kostet Geld, auch die Infrastruktur am jeweiligen Parkplatz, vom Standard-Wallcharger bis zur Power-Ladestation, muss bezahlt werden, selbst für leistungsfähigere Ladesysteme am Fahrzeug verlangen einige Hersteller Aufpreise.

In unserer Bildergalerie haben wir alle in Deutschland verfügbaren Elektroautos mit Daten und Preisen zusammengefasst. Die Verbrauchsangaben laut Herstellern sind bei Modellen, die bereits länger auf dem Markt sind, noch nach NEFZ ausgewiesen. Falls zu einzelnen Modellen bereits Angaben nach dem neuen WLTP-Messzyklus vorliegen, haben wir das entsprechend gekennzeichnet. Übrigens: Als Alternative zum reinen E-Auto bieten sich Plugin-Hybrid-Modelle an, zu deren Marktübersicht gelangen Sie mit diesem Link.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
Kommentare
Top-Themen
Dezent, feingeistig, elegant: All das sind die Fahrzeuge von Dartz NICHT. Der wahnwitzige Prombron Black Stallion ...mehr
Russische Bastler haben einen Lada Niva bis auf das Bodenblech tiefergelegt. Aber – der Geländewagen fährt immer noch ...mehr
Das Autojahr 2019 stand schon stark im Zeichen des Brexit und der Abkehr vom Diesel. Entsprechend war die Kauflaune ...mehr
Anzeige