Start-up bietet Ladelösung für Straßenlaternen

Laut Ubitricity sind in London bereits 75 Ladepunkte eingerichtet, weitere sollen folgen.
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Laut Ubitricity sind in London bereits 75 Ladepunkte eingerichtet, weitere sollen folgen.

 © Ubitricity

In der Stadt sind Ladestationen rar gesät, Straßenlaternen hingegen gibt es zu tausenden. Wäre es nicht praktisch, wenn man sein Elektroauto zum Laden an die Lampen anschließen könnte?

Straßenlaternen haben das, was viele Fahrer von Elektroautos in der Stadt gern hätten: Strom zum Laden der Batterie im Auto – nur leider fehlt bisher eine Steckdose. Das will ein Start-up aus Berlin ändern und stellt eine simpel klingende Lösung vor: Die Laterne wird lediglich mit einer schaltbaren Steckdose („SimpleSocket“) versehen, Zugangsberechtigung und Abrechnung erfolgen über eine Box im Kabel, das der Fahrer bei sich im Auto hat.

Im Vergleich zu herkömmlichen Ladesäulen, die die Elektronik zur Steuerung und Abrechnung integriert haben, ist die Lösung des 2008 gegründeten Start-up Ubitricity wesentlich günstiger und vergleichsweise einfach zu installieren. Sie richtet sich mit max. 4,6 kW (230 V, 1-phasig, 20 A) jedoch auch an eine andere Zielgruppe als Ladesäulen mit üblicherweise bis zu 22 kW Ladeleistung, nämlich an Anwohner, die ihr Elektroauto über Nacht nachladen möchten.

In den Londoner Stadtteilen Barnes, Hounslow, Twickenham, Kensington und Westminster sollen Straßenlaternen mit Ubitricity-Ladeanschlüssen ausgerüstet werden. Laut Ubitricity sind in London bereits 75 Ladepunkte eingerichtet, weitere sollen folgen.

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