Erste Jahresbilanz zur Elektro-Auto-Prämie

In unserem Katalog zeigen wir Ihnen alle Elektroautos und
Plug-in-Hybride, die in den Genuss der E-Auto-Förderung kommen
können. E-Autos: 4.000 Euro. Plug-in-Hybrid: 3.000 Euro.
Maximalpreis: 60.000 Euro (netto, Grundpreis Basismodell, Stand
Januar 2020)
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In unserem Katalog zeigen wir Ihnen alle Elektroautos und Plug-in-Hybride, die in den Genuss der E-Auto-Förderung kommen können. E-Autos: 4.000 Euro. Plug-in-Hybrid: 3.000 Euro. Maximalpreis: 60.000 Euro (netto, Grundpreis Basismodell, Stand Januar 2020)

© Arturo Rivas

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat zum 31. Juli 2017 eine weitere Zwischenbilanz zur Elektroautoprämie vorgelegt. Bislang wurde die Förderung nur 26.589 mal beantragt.

Der große Run auf die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybrid-Modelle ist ausgeblieben. Das ist die nüchterne Bilanz nach über einem Jahr Elektroautoförderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Seit Beginn des Förderprogramms am 2. Juli 2016 sind nach 13 Monaten erst 26.589 Anträge für den Umweltbonus bei der Bafa eingegangen. Die Branche rechnet auch weder das Jahr 2017 noch das Jahr 2018 im einem echten Boom bei Elektroautos. Als Gründe für die Zurückhaltung der Kunden werden zu hohe Kosten, eine unzureichende Ladestruktur und zu geringe Reichweiten genannt. Das im Vorfeld der Prämie befürchtete „Elektromobilitätschaos“ hat es bei der Bafa nicht geben, so Bafa-Präsident Arnold Wallraff.

Für reine Elektroautos, die mit 4.000 Euro gefördert werden, wurden nach 13 Monaten 15.583 Anträge gestellt. Auf Plug-in-Hybrid-Modelle, für die es 3.000 Euro Prämie gibt, entfallen 11.002 Anträge. Für die besonders exotischen Modelle mit Brennstoffzellenantrieb sind bei der Behörde bislang nur 4 Anträge eingegangen. Die meisten Anträge wurden aus den Bundesländern Bayern (5.825), Nordrhein-Westfalen (5.638) und Baden-Württemberg (5.101) eingereicht. Auf den weiteren Rängen folgen Niedersachsen mit 2.236 Anträgen, Hessen mit 2.073 Anträgen, Rheinland-Pfalz mit 1.045 Anträgen und Schleswig-Holstein mit 843 Anträgen.

Bei der Verteilung der Fördergelder haben mittlerweile die Unternehmen die Nase vorn. Während nach einem Jahr Elektroauto-Prämie nur 11.327 Förderprämien an Privatpersonen vergeben wurden, so entfallen auf Unternehmen 14.773 Anträge auf Förderprämien. Die restlichen 489 Anträge auf Förderprämien entfallen auf Vereine, Körperschaften, Stiftungen, Kommunalbetriebe und kommunale Zweckverbände.

Renault Zoe mit höchster Nachfrage

Betrachtet nach Herstellern liegt in den Top 10 derzeit BMW (6.441) vor Renault (4.134) und Audi (3.373). Auf den weiteren Rängen folgen VW (2.823), Mitsubishi (1.686), Smart (1.613), Mercedes (1.024), Nissan (954), Tesla (852) und Streetscooter (768). Die meisten Anträge für die Prämie wurden für den Renault Zoe gestellt. 3.960 Kunden wollten den kleinen Franzosen gefördert haben. Auf den Plätzen folgen der Audi A3 E-Tron mit 3.373 Anträgen sowie der BMW i3, für den von 3.370 Kunden ein Förderungsantrag gestellt wurde..

Einen Überblick über die Zahl der Förderanträge je Modell finden Sie in der Fotoshow.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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