Alu- oder Stahlfelge: Welche Wahl ist die richtige?

Alu- oder Stahlfelge: Welche Wahl ist die richtige?
Zwischen Alu- und Stahlfelge liegen mehr Unterschiede als die Optik. Das müssen Sie wissen. 
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Alu- oder Stahlfelge: Welche Wahl ist die richtige?

Zwischen Alu- und Stahlfelge liegen mehr Unterschiede als die Optik. Das müssen Sie wissen. 


 © Getty Images

Manchmal müssen Sie sich entscheiden. Alu- und Stahlfelgen haben beide Vor- und Nachteile. Ein Überblick. 

Alufelgen sind die schönere Wahl

Auf die Frage, was Alu- und Stahlfelge voneinander unterscheidet, werden die meisten Autofahrer vermutlich spontan an die Optik denken. Oder anders gesagt: Alufelgen gelten schlicht als die schönere Wahl. Doch das ist nur ein Puzzleteil des Gesamtbildes. Damit die in die kostenlose Software Ihres Fuhrparkmanagements eingebuchten Fahrer genauer wissen, wo die Unterschiede zwischen beiden Varianten liegen, erklären wir die Details. 

Alufelgen sind leichter und federn besser

Alufelgen haben nicht nur das ansprechendere Design, sie sind zudem deutlich leichter. Nicht umsonst heißen sie Leichtmetallfelgen. Das niedrige Gewicht liegt zum einen am Material an sich, zum anderen daran, dass hier keine Radkappen nötig werden. Das wirkt sich positiv auf den Benzinverbrauch aus, da jedoch auch die Stahlfelgen zunehmend dünner werden, ist der Unterschied heute nicht mehr so gravierend. 

Wer die Alufelge wählt, hat außerdem den Vorteil, dass das Material keinen Rost ansetzt. Es hat zudem ein viel besseres Wärmeleitvermögen als Stahl und sorgt somit dafür, dass die Bremsanlage nicht so schnell überhitzen kann. Darüber hinaus bietet Aluminium größeren Fahrkomfort, weil es bei Stößen, etwa durch eine unebene Fahrbahn, federnd wirkt. Alufelgen fahren sich also weniger hart als Stahlfelgen, die sehr starr sind. 

Stahlfelgen sind härter im Nehmen

Genau diese Härte ist nun jedoch zugleich ein Vorzug der auch optisch robuster wirkenden Stahlfelgen. Sie sind weitaus weniger anfällig für unschöne Beschädigungen, die bei Alu so schnell passieren, wenn man etwa gegen eine Bordsteinkante fährt.

Im Winter trotzen Stahlfelgen zudem deutlich besser Feuchtigkeit und Streusalz und benötigen insgesamt weniger Pflege, um ansehnlich zu bleiben. So muss hier in der Regel kein Bremsstaub entfernt werden, der sich in die Alufelgen dagegen geradezu einbrennen kann. Speziell, wer sein Fahrzeug intensiv und nicht immer sanft fährt, ist also mit einer Stahlfelge womöglich besser beraten. Und hat noch einen weiteren Vorteil, wenn es zum Reifenwechsel kommt: Hier sind Stahlfelgen leichter zu handhaben.

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