Für jeden Geschmack: Die wichtigsten E-Bike-Typen im Überblick

Für jeden Geschmack: Die wichtigsten E-Bike-Typen im Überblick
Das Angebot an Elektrofahrrädern ist riesig. Diese Typen und ihre Eigenschaften sollten Sie kennen.
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Für jeden Geschmack: Die wichtigsten E-Bike-Typen im Überblick

Das Angebot an Elektrofahrrädern ist riesig. Diese Typen und ihre Eigenschaften sollten Sie kennen.

 © Getty Images

Ob City-E-Bike, Lasten-E-Bike oder Kompakt-E-Bike: Es ist schwer, sich bei all den vielen E-Bike-Typen noch auszukennen. Genau das sollten Sie aber, wenn Sie den besten Begleiter finden wollen. 

E-Bike ist nicht gleich E-Bike

Jeder Autofahrer weiß, dass es ein gravierender Unterschied ist, ob man sich nun einen Kleinwagen oder einen SUV zulegt. Und auch dazwischen tummeln sich diverse Fahrzeug-Typen mit ihren ganz spezifischen Eigenschaften. Nicht anders ist es, wenn Sie den Nutzern Ihres Fuhrparks in der kostenlosen Software E-Bikes anbieten.

E-Bike ist nicht gleich E-Bike, und deshalb sollten Sie genau wissen, was welchen Typ ausmacht. Dann fällt es leichter, sich für das elektrisch unterstützte Fahrrad zu entscheiden, das am besten zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt. Oder für verschiedene Situationen einfach mehrere Optionen zur Auswahl parat zu haben. Manchmal sind die Unterschiede zwischen den E-Bike-Typen nämlich größer als Sie denken.

Diese E-Bike-Typen sollten Sie kennen:

  1. Das Pedelec
    Das ist das elektrisch unterstützte Fahrrad, das die allermeisten fahren und das umgangssprachlich auch oft E-Bike genannt wird. Was das Pedelec allerdings vom echten E-Bike unterscheidet: Es kann anders als das echte E-Bike, für das unter anderem Führerschein und Versicherung fällig werden, nicht per Knopfdruck ohne Pedalunterstützung fahren, sondern es muss grundsätzlich in die Pedale getreten werden, um die elektrische Unterstützung zu nutzen. Pedelecs bis 25 km/h werden wie Fahrräder behandelt. Spätestens ab 25 km/ wird die Unterstützung durch den Hilfsmotor automatisch gekappt. 
  2. Das S-Pedelec
    S steht für Speed. Hier kann sich der Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h mit dem Elektromotor unterstützen lassen. Gerade für lange Strecken ist das natürlich ein Gewinn, weil die Durchschnittsgeschwindigkeit viel höher liegt.  Ein S-Pedelec eignet sich also vor allem für Fahrer, die einen großen Bewegungsradius brauchen. Allerdings sind S-Pedelecs wie Kraftfahrzeuge zu sehen, es braucht also wieder Führerschein, Versicherung und auch Helm. Radwege sind verboten. 
  3. Das City-E-Bike
    Pedelec und S-Pedelec gibt es außerdem jeweils in diversen Varianten. Besonders beliebt ist hier das City-E-Bike. Es ist eher für kürzere Strecken, eben für die Stadt, ausgelegt. Dabei punktet es mit einer bequemen Sitzposition, der Einstieg ist meist tief und dadurch ebenfalls komfortabel. Zudem ist es im Design in der Regel besonders hübsch und bietet mit stabilen Gepäckträgern viel Platz für Einkäufe. 
  4. Das Kompakt-E-Bike
    Das ist das richtige E-Bike für alle, die es praktisch und platzsparend mögen. Der Rahmen ist hier kompakt, die Räder sind mit lediglich 20 Zoll statt sonst mindestens 26 Zoll klein. Da es einen starken Mittel- oder Heckmotor besitzt, ist dieses Rad aber keineswegs langsam. Weitere Pluspunkte: Es ist wendig, robust und für den Alltag und speziell für den Stadtverkehr ein guter Begleiter. Davon abgesehen lässt es sich selbst in der Wohnung gut verstauen, je nach Modell ist es sogar ganz zusammenklappbar.
  5. Das Lasten-E-Bike
    Wer öfters schwere und sperrige Dinge transportieren muss, fährt mit einem Lasten-E-Bike richtig. Sie können je nach Modell bis zu 250 Kilogramm Gewicht transportieren (also bis zu ca. 130 Kilogramm mehr im Vergleich zu normalen E-Bikes) und haben entweder vorne und hinten sehr stabile Gepäckträger oder sogar eine richtige Ladefläche. Motor und Rahmen sind extra stark, um das Zusatzgewicht zu bewältigen – was sich selbst bergauf nicht beschwerlich anfühlt. 
  6. Das E-Mountainbike
    Das Vorurteil, speziell Mountainbikes würden sich nicht mit einem Motor vertragen, ist inzwischen nicht mehr zu halten. Viele Mountainbiker haben die elektrische Unterstützung entdeckt. Sportlich bleibt es nämlich mit einem E-MTB, nur hält man als Fahrer länger durch. Je nach den Bedürfnissen beim Fahren sollte man genau auf Federung und Bereifung des gewählten E-Mountainbikes achten. 
  7. Das XXL-E-Bike
    Das zulässige Gesamtgewicht normaler E-Bikes liegt bei etwa 120 bis 130 Kilogramm. Weil dabei der Fahrer und das Eigengewicht des E-Bikes einkalkuliert werden, ist die Rechnung bei Fahrern, die etwas gewichtiger sind, knapp. Hier sind XXL-Bikes eine gute Lösung. Sie sind auf ein höheres Gesamtgewicht ausgelegt und sind zudem stabiler (z.B. mit einem verstärkten Rahmen) gebaut. 
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