Kleines ABC für E-Autofahrer: H wie halböffentlicher Raum, HPC und Hybrid

Kleines ABC für E-Autofahrer: H wie halböffentlicher Raum, HPC und Hybrid
Die Elektromobilität hat viele neue Begriffe hervorgebracht. Welche Wörter mit H Sie kennen sollten. 
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Kleines ABC für E-Autofahrer: H wie halböffentlicher Raum, HPC und Hybrid

Die Elektromobilität hat viele neue Begriffe hervorgebracht. Welche Wörter mit H Sie kennen sollten. 

 © Getty Images

Die Elektromobilität hat ihre ganz eigene Sprache in unser Leben gebracht. Wir erklären die neuen Vokabeln. Diesmal: Die wichtigsten Fachbegriffe mit H. 

Von HPC bis Hybrid

Der Trick beim Erlernen der Sprache, die wir für all die Begriffe der Elektromobilität brauchen, unterscheidet sich nicht groß vom Vokabeltraining in anderen Sprachen. Alles, was Sie tun müssen, ist: Die Wörter fleißig wiederholen und vor allem anwenden. Denn nur gesprochene Sprachen bleiben im Gedächtnis. Das sollte aber für Autofahrer und Fuhrparkmangements, die dieses ABC verfolgen, keine allzu große Hürde sein. Schließlich werden elektrisch angetriebene Fahrzeuge mehr und mehr Teil unseres Lebens.

Heute beantworten wir dabei folgende Fragen: Wozu können E-Autofahrer den halböffentlichen Raum nutzen? Verbirgt sich hinter HPC eine komplizierte oder doch ganz leichte Sache? Und wie unterscheidet sich noch mal ein Hybrid vom E-Auto?

Halböffentlicher Raum – für mehr Ladeoptionen

Ladestationen sind immer hilfreich. Neben den privaten in der eigenen Garage, sind vor allem die auf öffentlichen Parkplätzen bekannt. Es gibt aber auch die Ladeinfrastruktur im halböffentlichen Raum. Damit sind Orte gemeint, die privat bewirtschaftet werden wie etwa eine Tankstelle.  Sie sind öfters auch nicht durchgängig öffentlich zugängig, weil zum Beispiel die Tiefgarage des Supermarkts nicht rund um die Uhr geöffnet hat. 

HPC – fürs Turbo-Tanken

Die Abkürzung steht für High Power Charger meint damit nichts anderes als einen Hochleistungslader, der zwischen 150 und bis zu 350 kW Ladeleistung bieten kann. High Power Charger sind ideal fürs Schnellladen und ihre Anzahl wächst stetig, vor allem entlang des Autobahnnetzes. Allerdings kommt es darauf an, dass das Fahrzeug die angebotene Ladeleistung auch beziehen kann. Ist das der Fall, können Sie in 15 bis 30 Minuten genug Strom für zwei Stunden Fahrt tanken. 

Hybrid – für zwei Antriebsarten 

Ein Hybridantrieb kombiniert verschiedene Antriebstechniken und hat getrennte Energiespeicher. Im Bereich der Elektromobilität ist das in der Regel die Kombination aus Elektromotor sowie einer weiteren Antriebsart. Meistens ist das ein Verbrennungsmotor. Der Hybridantrieb kann während der Fahrt zwischen beiden Energiequellen wechseln. Vor allem auf kürzeren Strecken ist der Elektromotor aktiv, auf längeren Strecken der Verbrennungsmotor. Beachten sollte man den Unterschied zwischen Vollhybrid und Plug-in-Hybrid. Bei Vollhybriden unterstützt der Elektromotor den Verbrenner beim Fahren lediglich. Der Akku wird über die Bremsenergie wieder aufgeladen und kommt nicht an die Steckdose. Beim Plug-in-Hybrid ist die Lithium-Ionen-Batterie deutlich größer und er lässt sich durch ein Kabel aufladen. 

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