Mobilitäts-Studie: Diese Antriebsarten bringt die Zukunft

Mobilitäts-Studie: Diese Antriebsarten bringt die Zukunft
Wie geht es mit E-Auto, Brennstoffzellen, E-Fuels & Co. weiter? Antworten liefert eine VDE-Studie. 
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Mobilitäts-Studie: Diese Antriebsarten bringt die Zukunft

Wie geht es mit E-Auto, Brennstoffzellen, E-Fuels & Co. weiter? Antworten liefert eine VDE-Studie. 

 © Getty Images

Alle sprechen vom E-Auto. Doch die Zukunft ist durchaus vielfältiger. Das zeigt nicht zuletzt eine VDE-Studie.

Wie elektrisch ist die Zukunft?

Speziell seit 2020 reden alle vor allem vom Elektroauto. Ihm, so viel scheint sicher zu sein, gehört die Zukunft. Benzin- und Dieselmotoren dagegen, werden nach und nach verschwinden. Womöglich ist auch in die kostenlose Software Ihres Fuhrparks bereits ein E-Auto eingebucht – oder Sie denken zumindest drüber nach. Doch wie sieht es wirklich in 10, 20 oder gar 30 Jahren aus? Worauf können Sie sich bei Thema Antriebsarten einstellen?

Wer sich dieser Frage widmen will, sollte einen Blick in die Mobilitäts-Studie des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.)  riskieren, die den Namen "Antriebsportfolio der Zukunft“ trägt. 

Technologieoffener Mix bevorzugt

Analysiert hat der VDE hierfür die Einschätzungen und Erwartungen von Meinungsführenden aus der Politik sowie der Wirtschaft. Der klare Tenor der Studie dürfte alle, die zu sehr auf rein elektrische Antriebe setzen, überraschen.

Denn nur eine Antriebsart in den Mittelpunkt zu stellen, wird von den Experten nicht als sinnvoll erachtet. Vielmehr betonen sie, dass ein technologieoffener Mix aus allen klimaneutralen Antriebstechnologien die beste Wahl sei. Sprich: Die Batterie muss ebenso berücksichtigt werden wie die Brennstoffzelle oder E-Fuels. Nur dann ist es letztlich möglich, das "Zero Emission"-Klimaziel der EU zu erreichen. 

E-Fuels nur für Nischenfahrzeuge

Damit die EU bis 2050 klimaneutral ist, muss in mehreren Bereichen parallel eine Transformation hin zu unterschiedlichen Antriebsarten erfolgen. Für Pkw heißt das, dass sie ab 2030 tatsächlich vor allem batterieelektrisch gefahren werden. Etwas anders sieht es im Güter- und Schwerlastverkehr aus. Hier wird laut Studie neben der Batterie auch die Brennstoffzelle eine Rolle spielen, wobei letztere für lange Strecken gedacht ist.

E-Fuels, die synthetischen Kraftstoffe, wiederum sind die Zukunft für bereits bestehende Fahrzeuge oder Oldtimer.  Der Haken wird hier allerdings sein, dass E-Fuels teuer in der Herstellung sind. Als größte Herausforderung bei E-Autos wird von den Meinungsführenden dabei erwartet, die Ladeinfrastruktur weiter nach vorne zu bringen. Denn nur wenn dieser Punkt stimmt, so die Studie, haben Autofahrer auch Lust, sich selbst einen E-Motor zuzulegen.

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