Reifenluftdruck beim E-Bike: Das müssen Sie beachten

Reifenluftdruck beim E-Bike: Das müssen Sie beachten
Der richtige Reifendruck bewirkt beim E-Bike Wunder. So finden Sie ihn. 
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Reifenluftdruck beim E-Bike: Das müssen Sie beachten

Der richtige Reifendruck bewirkt beim E-Bike Wunder. So finden Sie ihn. 

 © Getty Images

Mit dem falschen Reifendruck leiden beim E-Bike Material, Fahrkomfort und auch Reichweite. Deshalb sollten Sie es hier ganz genau nehmen. 

Reifendruck immer individuell wählen

Wie gut und sicher Sie auf dem E-Bike unterwegs sind, hat viel mit dem richtigen Reifendruck zu tun. Doch viele Nutzer der in die kostenlose Software Ihres Fuhrparkmanagements eingebuchten Räder werden vermutlich gar nicht wissen, wie sie hier den passenden Wert finden. Wir geben die entscheidenden Tipps. 

Zunächst einmal: Den einen, für jeden Fahrer und jedes E-Bike idealen Reifendruck gibt es im Prinzip nicht. Parameter wie Reifenqualität und -breite (je größer, desto geringer die bar-Zahl) sowie das Gewicht des Fahrers oder das Gelände, in dem der elektrische Drahtesel gefahren werden soll, spielen immer eine Rolle. Auch Ihre persönlichen Vorlieben, wie viel Gepäck das E-Bike trägt und Witterung bzw. Außentemperatur sollten Sie berücksichtigen.

Die Fahrradart ist ebenfalls immer zu berücksichtigen. Während ein Citybike mit ca. 3,5 bis 5,0 bar gut bedient ist, braucht ein Mountain-E-Bike eher 2,0 bis 4,0 bar. Je besser Sie Ihren individuellen Druck einstellen, desto länger leben die Reifen und desto mehr Fahrfreude haben Sie. Ganz davon abgesehen, dass der Reifendruck sich auch auf die Akku-Reichweite auswirkt. Beim falschen Reifendruck müssen Sie nämlich schnell eine Unterstützungsstufe hochschalten. 

Richtwert beachten und Manometer nehmen

Ein guter Richtwert ist schon mal, wenn Sie auf den Druck achten, der mit einem Minimal- sowie einem Maximalwert (z.B. 3,0-5,0 bar) auf Ihrem Fahrradmantel angegeben wird. Innerhalb dieser Grenzen sollte er sich definitiv bewegen. Wer zum Beispiel mehr Fahrkomfort möchte, wählt einen niedrigeren Wert innerhalb der Bandbreite. Dann sind Federung und Bodenhaftung besser, der Verschleiß steigt allerdings.

Bei einem höheren Wert, rollt das Rad leichter, aber auch härter, der Verschleiß sinkt und die Reichweite steigt. Grundsätzlich gilt: Je schwerer das Rad und auch der Fahrer sind, desto besser sind Sie mit einem höheren Luftdruckwert unterwegs, zumal der höhere Wert Ihnen mehr Stabilität schenkt.

Dünnere Reifen vertragen hier grundsätzlich ebenfalls einen höheren Luftdruck als dickere. Ganz wichtig bei diesem ganzen Fein-Tuning: Pumpen Sie die Reifen des E-Bikes mit einer Standpumpe mit Manometer auf. 


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