So verlängern Sie die Lebensdauer Ihres E-Auto-Akkus

So verlängern Sie die Lebensdauer Ihres E-Auto-Akkus
Die Batterie ist der teuerste Bauteil des Elektroautos. Es lohnt sich also, sie zu pflegen.
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So verlängern Sie die Lebensdauer Ihres E-Auto-Akkus


Die Batterie ist der teuerste Bauteil des Elektroautos. Es lohnt sich also, sie zu pflegen.


 © Getty Images

Eine neue Batterie für den Stromer kann schnell 10.000 Euro oder sogar mehr kosten. Doch mit unseren Tipps muss es nicht vorschnell zum Austausch kommen. 

Das teure Herzstück des E-Autos

Er ist nicht nur das Herzstück, sondern mit 5000 bis 10.000 Euro (teils sogar mehr) auch der teuerste Bestandteil eines jeden Elektroautos: der Akku. Insofern lohnt es sich, alle Mitarbeiter, die in die kostenlose Software der Fuhrparkverwaltung eingepflegt sind, darauf hinzuweisen, wie sie die Batterie eines elektrischen Firmenwagens möglichst gut behandeln. Das wirkt sich enorm auf die Haltbarkeit des Akkus aus, der etwa 1500 bis 2500 Ladezyklen lang hält, bevor seine Kapazität sich entscheidend verringert. 

Am besten nie 100 und nie 0 Prozent Ladestand

Die wichtigste Regel für eine lange Lebensdauer: Vollladung ist ebenso schädlich wie Tiefentladung. Am besten sollte man den Ladestand immer zwischen 20 und 80 Prozent halten. Ideal sind dauerhaft etwa 50 Prozent. Wenn man längere Strecken fährt und eine Stromtankstelle braucht, sind Schnellladungen, die üblicherweise in 15 Minuten 80 Prozent Batteriefüllstand erreichen, zwar sehr praktisch. Ab und an ist das auch vollkommen okay. Wer allerdings nur so tankt, verkürzt die Lebensdauer des Akkus in jedem Fall. Besser: dem Stromer nachts regelmäßig eine sogenannte Schnarchladung gönnen. Dabei lädt das Fahrzeug zwar über mehrere Stunden sehr langsam, aber ziemlich batterieschonend. Apps und Ladetimer helfen hier, den richtigen Akkuzustand zu erreichen. 

Die Fahrweise macht's

Haben Sie die 80 Prozent erreicht, ist es ratsam, bald einzusteigen und loszufahren. Ein längeres Parken mit dieser relativ vollen Batterie ist nämlich ebenfalls kontraproduktiv für deren Lebensdauer. Wenn Sie das Fahrzeug zum Beispiel wegen eines Urlaubs einige Wochen nicht bewegen, ist ein Ladestand von 50 Prozent gut. Bemerkbar macht sich außerdem die Fahrweise. Wer ständig Vollgas gibt und rasant beschleunigt, verlangt dem Akku einiges ab. Ein ruhiger und gleichmäßiger Fahrstil dagegen zahlt sich mit einer längeren Lebensdauer aus. 

Extreme Temperaturen sind Akku-Killer

Überhaupt mag es die Batterie Ihres Elektroautos möglichst gleichmäßig. Das gilt etwa auch für Temperaturunterschiede. So sollten Sie sich das Laden bei extremer Kälte verkneifen und im Winter besser direkt nach einer Fahrt, wenn der Akku noch genug Energie aufnehmen kann, zur Steckdose greifen. Im Sommer wiederum ist, sofern möglich, ein Parkplatz in der prallen Mittagshitze Gift. Extreme Temperaturen verkürzen die Lebensdauer des Akkus. 

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