Wann sich Smart Repair wirklich lohnt

Wann sich Smart Repair wirklich lohnt
Kleine Schäden wie Kratzer lassen sich kostengünstig und schnell beheben. Doch wann macht das Sinn?
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Wann sich Smart Repair wirklich lohnt

Kleine Schäden wie Kratzer lassen sich kostengünstig und schnell beheben. Doch wann macht das Sinn?

 © Getty Images

Eine Schramme oder Delle im Autolack muss bei der Reparatur nicht teuer werden. Smart Repair heißt hier das Zauberwort. Doch bei welchen Schäden können Sie bedenkenlos darauf vertrauen?

Was lässt sich mit Smart Repair machen?

Über geringe Reparaturkosten freut sich jeder Autofahrer. Insofern kann Smart Repair eine Möglichkeit sein. Damit Sie hier im Schadensfall für alle in der kostenlosen Software Ihres Fuhrparkmanagements verwalteten Fahrzeuge die richtige Entscheidung treffen können, beantworten wir die wichtigsten Fragen: Was genau lässt sich mit Smart Repair machen? Für welche Schäden ist es sinnvoll? Und wo sollten Sie lieber doch mehr Geld investieren? 

Manchmal reichen schon eine Beule oder ein Kratzer – und eine herkömmliche Reparatur würde enorm teuer werden, weil dafür ganze Teile wie der komplette Kotflügel oder Stoßfänger ausgetauscht oder abgenommen und neu lackiert werden. Hier setzt Smart Repair, also die "schlaue Reparatur", an, denn dabei werden Bereiche wie Bleche, Kunststoffe oder Polster repariert, ohne das mit viel Aufwand erst Demontagen durchgeführt werden müssen. Es wird nur die konkrete Schadensstelle ausgebessert, indem Dellen zum Beispiel mit Spezialwerkzeug herausgedrückt werden. Somit fallen oft nur ein Drittel der üblichen Kosten an. 

Die Schäden müssen möglichst klein sein

Zunächst müssen Sie jedoch klären, ob Ihr Schaden überhaupt für das Smart-Repair-Verfahren in Frage kommt. Wenn Sie etwa einen Lackschaden haben, der sich über die ganze Seite zieht, ist das kaum möglich. Voraussetzung für Smart Repair ist, dass die zu behandelnde Fläche klein ist und möglichst nicht auf Augenhöhe liegt. Denn wenn z.B. ein Kratzer nur mit einer umfassenden Politur oder eine punktuellen Neulackierung behandelt wird, sieht man das auf Sichthöhe eben doch. Kotflügel und Stoßdämpfer sind da meistens deutlich unproblematischer. Von liegenden Flächen wie Dach oder Motorhaube raten Profis in der Regel ab. Schwierig kann es zudem werden, wenn bei einem Fahrzeug der Lack bereits älter und ausgeblichen ist oder Effektlacke genutzt wurden. Hier fallen punktuelle Ausbesserungen schnell auf. 

Lohnenswert ist Smart Repair meistens bei oberflächlichen Kratzern in Lack und Stoßdämpfern, bei kleinen Dellen, Löchern im Armaturenbrett oder Brandlöchern in Polster oder Leder. Auch kleine Defekte in der Scheibe durch Steinschläge, die mindestens 10 Zentimeter vom Rand entfernt sind und sich nicht direkt im Sichtbereich des Fahrers befinden, sind gut zu reparieren und hinterher praktisch unsichtbar.

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