Warum die Rettungskarte im Auto so wichtig ist

Warum die Rettungskarte im Auto so wichtig ist
Bei einem Autounfall kann jede Minute zählen. So helfen Sie den Rettungskräften bei der Arbeit. 
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Warum die Rettungskarte im Auto so wichtig ist

Bei einem Autounfall kann jede Minute zählen. So helfen Sie den Rettungskräften bei der Arbeit. 

 © Getty Images

Wenn Sie in einen Unfall verwickelt werden, erleichtert dieser kleine Helfer etwaigen Rettungskräften die Arbeit enorm. Das kann mitunter sogar Leben retten. 

Rettungskarte spart wertvolle Zeit

Es kann bei aller Vorsicht immer passieren, dass in die kostenlose Software Ihres Fuhrparkmanagements eingebuchte Fahrzeuge in einen schweren Unfall verwickelt werden. Dann geht es manchmal um Minuten und Rettungskräfte müssen möglicherweise Insassen aus dem Fahrzeuginneren retten und dabei z.B. eine Rettungsschere verwenden.

Welche Infos enthält die Rettungskarte?

Dummerweise sind moderne Fahrzeuge je nach Hersteller und Modell oft nicht nur komplex, sondern immer wieder anders aufgebaut. Logisch, dass Feuerwehr & Co. da nicht genau über den entsprechenden Wagen Bescheid wissen. Wo zum Beispiel sitzen die Airbags? Wo befinden sich bei Elektro- und Hybrid-Autos Tank, Akku oder andere sensible Teile, die etwa einen Stromschlag auslösen könnten? Und wo lässt sich die Rettungsschere gefahrlos und effektiv ansetzen? Alles wichtige Fragen, auf die es möglichst schnell Antworten braucht.

Genau hier kommt die Rettungskarte zum Einsatz. Sie informiert über die unterschiedlichen Bauteile des Fahrzeugs und Details wie den Sitz der Airbags. Die Karte macht zudem ersichtlich, wo sich etwa der Kraftstofftank befindet oder wo genau das Hochvoltsystem des E-Autos ganz sicher deaktiviert wird. Auch können die Rettungskräfte es dadurch vermeiden, an massiven Bauteilen anzusetzen, wenn sie Insassen aus einem Wrack schneiden müssen. Vor allem aber: Wenn alle Details des Fahrzeugs bekannt sind, kann die Bergungszeit erheblich verkürzt werden.

Den Ausdruck in Farbe machen

Mit einem speziellen Sticker an der Windschutzscheibe, den Sie zum Beispiel beim ADAC erhalten, können Sie bereits von außen sichtbar machen, dass eine Rettungskarte vorhanden ist.

Die Rettungskarte für Ihr Fahrzeug ist jeweils kostenlos auf der Internet-Seite des Herstellers herunterladbar. Wichtig: Machen Sie unbedingt einen Farbausdruck. Außerdem sollten Sie auf jeden Fall noch einmal checken, ob die Typbezeichnung passt, und halten Sie die Karte stets auf dem neusten Stand.

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