Neuzulassungen Januar 2019

Porsche Panamera S E-Hybrid, Tesla Model S, Frontansicht
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Porsche Panamera S E-Hybrid, Tesla Model S, Frontansicht

 © Hans-Dieter Seufert
04.02.2019 - 14:58 Uhr von Uli Baumann

Das Jahr 2019 startet mit einem leichten Minus bei den Pkw-Neuzulassungen. 265.702 Erstzulassungen sorgen für einen Einbruch um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt meldet das Kraftfahrt Bundesamt für den Januar 2019 304.070 Neuzulassungen, was einem Zuwachs um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Rund zwei Drittel der Pkw-Neuzulassungen erfolgten auf gewerbliche Halter.

Am stärksten zulegen konnte zu Jahresbeginn das Oberklasse-Segment. Hier verzeichneten die Statistiker einen Zuwachs um 35,7 Prozent. Zweistellige Zugewinne zeigten sich auch bei den Segmenten Utilities (+31,4 %), SUVs (+16,1 %) und Wohnmobile (+10,1 %). Dass in den Wintermonaten bei den Sportwagen Zulassungsflaute herrscht ist nicht ungewöhnlich. Hier liegt das Minus bei 26,3 Prozent. Mit einem ebenfalls zweistelligen Minus endete der Berichtsmonat bei den Segmenten Mini-Vans (-19,5 %), Mittelklasse (-18,4 %) und Kompaktklasse (-11,1 %). Trotz des Einbruchs bleibt die Kompaktklasse das zulassungsstärkste Segment (21,2 %), dicht gefolgt von den SUVs (20,4 %).

Diesel legen wieder leicht zu

Dominant bei den Neuzulassungen bleiben Autos mit Benzinermotoren unter der Haube. Die Ottomotoren kommen auf einen Neuzulassungsanteil von 57,6 Prozent, verlieren aber um 8,1 Prozent. Dagegen können die Diesel trotz erster greifender Fahrverbote um 2,1 Prozent zulegen und kommen auf einen Neuzulassungsanteil von 34,5 Prozent.

Einen Zuwachs um 68,2 Prozent auf 4.648 neue Fahrzeuge gab es bei den Elektroautos. der Gesamtanteil bleibt mit 1,7 Prozent aber weiter bescheiden. 15.171 Hybridfahrzeuge bescherten ein Zulassungsplus von 66,4 Prozent und führten zu einem Anteil von 5,7 Prozent. Für die darunter befindlichen 2.119 Plug-in-Hybride schloss der Januar mit einem Minus von 26,2 Prozent und einem Anteil von 0,8 Prozent. Ein Anteil von 0,1 Prozent entfiel auf die Kraftstoffart Erdgas (245 Pkw/-71,7 %), 0,3 Prozent waren flüssiggasbetrieben (898 Pkw/+123,4 %).

Tesla gewinnt, Porsche verliert

Betrachtet nach Marken kennt der Markt genauso viele Gewinner wie Verlierer. Sehr schwungvoll ins neue Jahr starten Tesla (+ 117,5 %), Subaru (+ 46,5 %), Volvo (+ 39,7 ) und Suzuki (+ 18,5 %). Ebenfalls zweistellig positive Ergebnisse weist das KBA für Ford (+ 14,6 %), Dacia (+ 13,9 %), Hyundai (+ 11,7 %), und Citroën (+ 10.0 %) aus.

Satt im Minus präsentieren sich Porsche (- 53,8 %), Nissan (- 39,9 %), Honda (- 34,6 %), Alfa Romeo (- 31,6 %), Jaguar (- 25,9 %) und Ssangyong (- 24,4 %) sowie Land Rover (- 12,3 %). Bei allen anderen bewegt sich der Einbruch gegenüber dem Vorjahr im einstelligen Prozentbereich. Marktführer VW musste einen Rückfgang um 6,5 Prozent verkraften.

Knapp im Minus zeigt sich der Gebrauchtwagenmarkt. Insgesamt wechselt im Januar 2019 662.262 Kraftfahrzeuge den Halter (- 0,1 %). Bei den Pkw-Besitzumschreibungen notiert das KBA 601.128 Halterwechsel und ein Plus von 0,4 Prozent.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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