Bentley Continental GT3 (2018)

Der neue Bentley Continental GT3 wird mit Sicherheit ein
ähnlicher Publikumsliebling wie sein Vorgänger. Das bullige
Aussehen hat er trotz Modellwechsel vom der alten Generation
übernommen.
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Der neue Bentley Continental GT3 wird mit Sicherheit ein ähnlicher Publikumsliebling wie sein Vorgänger. Das bullige Aussehen hat er trotz Modellwechsel vom der alten Generation übernommen.

© Bentley
10.11.2017 - 10:05 Uhr von Tobias Grüner

Bentley hat seinen neuen Continental GT3 Rennwagen vorgestellt. Die zweite Generation des Luxusliners unter den GT-Waffen fällt optisch nicht weniger spektakulär aus als die erste.

Seit seiner Einführung im Jahr 2013 begeistert der Bentley Continental GT3 die Sportwagen-Fans weltweit. Mit seiner bulligen Optik und dem passenden V8-Sound fällt der Brite im Feld der schlanken GT-Waffen stets aus dem Rahmen. Nach 528 Rennen mit 45 Siegen und 120 Podiumsplätzen wird nun die erste Generation schon wieder abgelöst. Grund für den Modell-Wechsel ist die Einführung der neuen Continental-Serienversion, die gerade erst auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde.

Bentley Continental GT3 mit Monster-Flügel

Die leichte Aluminium-Karosserie aus der Serie dient dem Rennwagen als Basis. Sie sorgt in Verbindung mit jeder Menge Carbon-Anbauteilen dafür, dass das Gesamtgewicht unter 1.300 Kilogramm gedrückt wird. Von der Rennschmiede M-Sport, die auch in der Rallye-WM erfolgreich aktiv ist, bekam der Briten-Bomber im Windkanal noch jede Menge Aerodynamik-Elemente aufs Blechkleid geschneidert.

Besonders ins Auge fallen dabei die breit ausgestellten Kotflügel mit den vertikalen Schlitzen in der Front. Auch die Heckansicht hat mit dem Serienmodell nicht mehr viel zu tun. Der riesige Spoiler ist ungewöhnlich weit außen montiert. Grund dafür ist eine riesige Lufthutze im inneren Bereich des Heckdeckels, der Frischluft unter die Haube saugt. Ganz unten unterstützt ein mächtiger Diffusor den Flügel bei der Produktion von Abtrieb.

Werkseinsatz in der Blancpain GT Endurance Series

Als Antrieb kommt der bekannte 4,0 Liter Twin-Turbo V8 zum Einsatz, der von Cosworth für den Einsatz auf der Rennstrecke scharfgemacht wurde. Zum Modellwechsel wurden noch einmal die Trockensumpf-Schmierung, die Luftversorgung und das Auspuff-System überarbeitet. Das Aggregat könnte locker mehr als 550 PS bereitstellen, wenn es nicht reglementbedingt durch einen Restriktor eingebremst würde. Neue Bremsen und ein neues Fahrwerk komplettieren das Paket.

In den letzten sechs Monaten hat das nun vorgestellte Rennauto bereits jede Menge Testkilometer abgespult. Die Entwickler waren dabei auf Strecken in England, Frankreich und Portugal unterwegs, um ein passendes Basis-Setup herauszufahren und neue Komponenten zu testen. Jetzt wollen sich die Ingenieure an das Thema Dauerhaltbarkeit machen und mit der Simulation von 24 Stunden-Rennen beginnen.

Schon 2018 soll das Modell für den Kampf mit der Konkurrenz bereit sein. Zwei Autos will Bentley in der Blancpain GT Endurance Serie einsetzen. Das Debüt des neuen Continental GT3 ist für den Saisonauftakt in Monza geplant. Darüber hinaus wollen die Briten mit ihrem neuen Renner auch noch in der Intercontinental GT Challenge mitmischen. Wer die Werksautos pilotieren wird, steht noch nicht fest.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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