BMW M8

BMW M8 Safety Car 2019
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BMW M8 Safety Car 2019

© BMW

Das neue Safety Car in der MotoGP ist ein 625 PS starker BMW M8. Für den Vortrieb sorgt der stärkste jemals für Automobile der BMW M GmbH entwickelte Motor.

Ob bei Auto-, Lkw- oder Motorradrennen – Safety Cars (in den USA Pacecars genannt) spielen bei zahlreichen Rennserien eine gewichtige Rolle. Die berühmtesten Führungsfahrzeuge der Welt sind seit vielen Jahren die Mercedes-AMG-Modelle in der Formel 1 mit Bernd Mayländer als Pilot.

Doch auch BMW ist äußerst aktiv in der Safety-Car-Szene. Neben der Formel E (aktuelles Einsatzfahrzeug ist ein BMW i8) stellen sie bereits seit 1999 die offizielle Safety-Car-Flotte der MotoGP. Wobei in dieser Rennserie die Aufgaben des Safety Cars ein wenig anders gestrickt sind, als in der automobilen Königsklasse. In der MotoGP fährt eines der beiden „Omega“-Fahrzeuge in der ersten Runde dem gesamten Feld hinterher und kehrt erst dann an seinen vorbestimmten Platz zurück. Zudem sind immer zwei Safety Cars mit Namen Omega 1 und Omega 2 im Einsatz, da sie zugleich den Part der Medical Cars einnehmen.

Neuer Einsatzwagen braucht 3,2 Sekunden bis Tempo 100

Mit dem M8 Competition lassen die Münchener nun das neueste Führungsfahrzeug auf die Strecke. Der V8-Antrieb leistet 625 PS und ist mit einem 8-Gang Automatikgetriebe kombiniert, das für die perfekte Kraftverteilung auf alle vier Räder des Allradlers sorgt. Das Resultat ist unter anderen ein Tempo-100-Sprint in 3,2 Sekunden.

Neben dem stärksten jemals für Automobile der BMW M GmbH entwickelten Motor zählt das ebenfalls neu entwickelte integrierte Bremssystem zu den Besonderheiten. Es kann in seiner M spezifischen Ausführung zwei unterschiedliche Bremspedal-Kennlinien darstellen. Hinzu kommen zahlreiche Umbauten, die zu großen Teilen auch als Nachrüstkomponenten für die Serienversionen der BMW M8 Modelle erhältlich sind. Diese sollen nicht nur die sportliche Optik des Safety Cars unterstreichen, sondern erfüllen durchaus funktionale Vorgaben an Aerodynamik, Kühlung und Leichtbau.

Karbon so weit das Auge reicht

Vor allem der Einsatz von Karbon, ob sichtbar oder nicht, spielte bei der Entwicklung eine große Rolle. So bestehen unter anderem der Heckdiffusor, die Schaltwippen, die Seitenschweller, die Motorabdeckung und die Endrohrblenden aus dem superleichten Material. Eine vollständige Liste aller Umbauten finden Sie hier:

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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