F1 Technik-Highlights Barcelona-Tests

An der Technik-Front gab es bei den Barcelona-Tests schon viel
zu entdecken. Wir haben die ersten Upgrades des Jahres und weitere
Highlights in der Galerie gesammelt. Wir beginnen mit einem
Heckflügel-Vergleich von Ferrari ...
Bild 1 von 32

An der Technik-Front gab es bei den Barcelona-Tests schon viel zu entdecken. Wir haben die ersten Upgrades des Jahres und weitere Highlights in der Galerie gesammelt. Wir beginnen mit einem Heckflügel-Vergleich von Ferrari ...

© sutton-images.com
15.03.2017 - 13:09 Uhr von Tobias Grüner

Viele Experten hatten schon in der zweiten Testwoche ein Upgrade-Feuerwerk erwartet. Am Ende brachte aber nur Mercedes eine größere Ausbaustufe nach Barcelona. Doch auch der Blick auf die anderen Autos lohnte sich. Wir haben die Bilder.

In der zweiten Barcelona-Woche wurden bereits die ersten Technik-Upgrades der Saison an die Autos geschraubt. Besonders bei Mercedes gab es viele neue Teile zu entdecken. Die erste Ausbaustufe des W08 umfasste Modifikationen am Frontflügel, den Leitbleche, den Seitenkasten, dem Unterboden und der Motorhaube.

Doch der Umbau brachte zunächst nicht den gewünschten Erfolg. Weil die filigranen Flügelelemente an der Unterseite des Silberpfeils nicht gut genug befestigt waren, hinterließ Lewis Hamilton einigen Carbon-Schrott bei seinen ersten Runs auf der Strecke. Notdürftig versuchten die Mechaniker die beschädigten Stellen zu flicken. Doch erst eine verstärkte Version am vorletzten Testtag brachte endlich die Bestätigung, dass der vom Windkanal versprochene Fortschritt in Höhe von drei Zehnteln auch tatsächlich auf der Strecke ankam.

Ferrari modifiziert Basis-Paket nur leicht

Bei Ferrari ging man einen anderen Weg. Der SF17H wurde nur im Detail verändert. Die italienischen Ingenieure versuchten stattdessen das Basis-Paket erst einmal zu verstehen. Und auch die Konkurrenz versucht hinter die Geheimnisse des roten Renners zu kommen.

Was die verdächtigen Carboneinsätze im Unterboden angeht, herrscht immer noch Rätselraten. Die Gegner gehen mittlerweile davon aus, dass Ferrari mit unterschiedlichen Kohlefaserstrukturen eine gewollte Verbiegung des Unterbaus erreichen wollte. Entsprechende Spionage-Bilder von der Strecke sollen den Trick belegen. Eine zu große Flexibilität wäre allerdings nicht regelkonform. Ferrari beendete das Rätselraten am Ende selbst. Am vorletzten Testtag rückte Sebastian Vettel mit einem konventionellen Unterboden aus, was das Auto auch nicht spürbar langsamer machte.

In der Galerie zeigen wir Ihnen die ersten Upgrades des Jahres und andere Technik-Highlights von den Testfahrten in Barcelona.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
Kommentare
Top-Artikel
Zweirädrige Einheitsware? Vergessen Sie’s. Auch in diesem Jahr scheint das Motorradangebot wie wärmende Frühlingssonne ...mehr
In einem hitzigen Markt gehen die SUV steil und steigern sich um fast 30 Prozent. Im März sind erneut vor allem die ...mehr
350 hübsche Damen aus ganz Europa hatten sich beworben, zwölf davon ziehen ins Finale um die Wahl zur Miss Tunig 2017 ein.mehr
Anzeige
Auto Motor und Sport
Anzeige
Auch interessant
Anzeige
Anzeige
Anzeige