F1-Fotos GP Sakhir 2020 - Rennen: Die Formel 1 spielt verrückt

Die Autos müssen geborgen werden. Die Rennleitung schickt Bernd
Mayländer im Safety Car raus.
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Die Autos müssen geborgen werden. Die Rennleitung schickt Bernd Mayländer im Safety Car raus.

© xpb

Die beiden Bahrain-Rennen schlagen hohe Wellen. Erst der Feuerunfall von Romain Grosjean, eine Woche später ein Podest, mit dem niemand gerechnet hatte. Perez vor Ocon und Stroll. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch einen verrückten Grand Prix.

Mehr als 60 Runden lang sprach beim Grand Prix von Sakhir auf der Kurzversion des Bahrain International Circuits alles für einen Mercedes-Doppelsieg. In der Reihenfolge George Russell vor Valtteri Bottas. Der junge Engländer kochte in seinem ersten Rennen im Mercedes den routinierten Teamkollegen ab. Am Start und im weiteren Rennverlauf.

Es sah nach vertauschten Rollen aus. Der erfahrene Pilot schien das Auto mit der Startnummer 63 zu lenken. Der unerfahrene den W11 mit der 77. Es war genau anders herum. Russell hatte bei schwierigen Verhältnissen Bottas immer im Griff. Und er überholte ihn sogar im gleichen Auto auf der Strecke. Böige Winde hatten viel Sand aus Saudi-Arabien nach Bahrain geschleppt und den Untergrund ein bisschen rutschiger gemacht.

Sakhir-Highlights in Galerie

Doch Russell brachte nichts aus der Ruhe. Nur seine Mannschaft bewahrte keinen kühlen Kopf. Ein Safety Car verleitete die Strategen zu einem Sicherheitsstopp, bei dem die Mechaniker mit den Reifen durcheinander kamen. Die Seriensieger sahen aus wie ein Hühnerhaufen. Ähnlich wie vor einem Jahr in Hockenheim. Russell bekam die Reifen an sein Auto gesteckt, die eigentlich für Bottas vorgesehen waren. Ein späterer Reifenschaden riss ihn aus allen Träumen.

Trotzdem hatte dieser Grand Prix zwei Sieger. Russell, der in der Enttäuschung seine nächste Sternstunde erlebte. Hier fuhr sich ein künftiger Grand Prix-Sieger in die Herzen der Zuschauer. Und Perez, der das Rennen tatsächlich gewann. Es war sein erster Triumph überhaupt im 190. Anlauf. Der Mexikaner schenkte auch seiner Mannschaft den Premierenerfolg.

Red Bull und Ferrari kabelten sich und landeten in der Absperrung. Für Max Verstappen und Charles Leclerc war das Rennen nach einem Kilometer bereits vorbei. Leclerc hatte den späteren Sieger vor den Red Bull gedreht. Verstappens Ausweichmanöver ließ ihn ins Kiesbett schlingern und von dort in die Streckenbegrenzung. Auch Jack Aitken produzierte Schrott. Er ritt in seinem Williams in der Zielkurve aus, verlor den Frontflügel und sorgte dafür, dass der Grand Prix auf den Kopf gestellt wurde.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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