F1-Kalender umgebaut: Mit Bahrain und Imola in die Saison

F1-Kalender umgebaut: Mit Bahrain und Imola in die Saison
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F1-Kalender umgebaut: Mit Bahrain und Imola in die Saison

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Die Corona-Krise baut auch 2021 den Formel 1-Kalender um. Die Saison beginnt nicht in Melbourne, sondern erst am 28. März in Bahrain. China ist raus. Nach Bahrain geht es mit Imola weiter. Und dann wahrscheinlich mit Portimao.

Vergessen Sie den Formel 1-Kalender 2021, den sie zu kennen glauben. Er wurde schon zehn Wochen vor dem am 21. März vorgesehenen Saisonstart in Melbourne über Bord geworfen. Der GP Australien wird auf den 21. November verschoben. Melbourne bekommt damit das drittletzte Rennen der Saison. Die 72. Formel 1-Saison beginnt am 28. März in Bahrain. Damit erhält das kleine Königreich zum dritten Mal nach 2006 und 2010 das prestigeträchtige Auftakt-Rennen.

Schuld an den Umbauten im Kalender hat die Corona-Krise. Die Reisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen lassen ein Rennen im März in Australien nicht zu. Selbst wenn bis dahin der Formel 1-Zirkus komplett gegen Corona geimpft wäre, ist es zu spät. Melbourne muss zwei Monate vor dem Rennen mit dem Aufbau der Rennstrecke beginnen. Das finanzielle Risiko, es auf Verdacht zu tun, ist zu groß. Die Stadt hat 2019 eine zweistellige Millionensumme mit der Absage in den Sand gesetzt.

China raus, Imola und Portimao rein

Nach Bahrain sollte eigentlich der GP China folgen. Doch auch der ist wegen der Pandemie gestrichen. China hat nach erneuten Ausbrüchen der Seuche seine Einreisepolitik verschärft. Im Moment ist für das Rennen in Shanghai noch kein Ersatztermin gefunden. Es ist aufgrund des engen Zeitplans in der zweiten Saisonhälfte auch unwahrscheinlich, dass sich noch ein Loch auftut. Es sei denn, es fallen noch mehr Rennen aus. Vietnam fliegt aus politischen Gründen aus dem Plan.

Statt China und Vietnam stehen im April zwei Rennen in Europa bereit, die sich 2020 als Reserve-Rennen für eine zweite Auflage qualifiziert haben. Drei Wochen nach dem Saisonstart in Bahrain kommt Imola am 18. April zum Zug. Und dann soll der GP Portugal in Portimao am 2. Mai folgen. Das Portugal-Datum ist im neuesten Kalender-Entwurf aber noch mit einer Lücke versehen. Die Verkündung folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Eine Woche später soll dann mit dem GP Spanien wieder Normalität einkehren. Wobei der Klassiker in Monte Carlo ein ähnliches Problem hat wie Melbourne. Monaco muss Mitte Mai wissen, ob das Rennen stattfinden kann. Bis dahin ist aber noch Zeit.

WM-Finale eine Woche später

Die Verlegung des GP Australien auf den 21. November erfordert weitere Umbauten im Kalender. Brasilien rückt um eine Woche auf den 7. November nach vorne. Damit sind dann bis Melbourne zwei Wochen Luft. Auch nach dem verschobenen GP Australien wird noch rangiert. Das Debüt des Grand Prix von Saudi-Arabien rückt genauso eine Woche nach hinten wie das Finale in Abu Dhabi.

Das Rennen auf einem Stadtkurs in Jeddah findet damit am 5. Dezember und der Saisonabschluss in Abu Dhabi am 12. Dezember statt. Mit dem modifizierten Saisonablauf ändern sich auch die Winter-Testfahrten. Die Teams bekommen zehn Tage mehr Zeit, ihre Autos aufzubauen. Statt Anfang März soll jetzt von 12. bis 14. März gefahren werden. Und zwar in Bahrain statt in Barcelona.

Quelle: 2021 Motor-Presse Stuttgart
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