Formel 1-Bestzeitenvergleich 2016-2017

Romain Grosjean - HaasF1 - Formel 1 - Test - Barcelona - 10.
März 2017
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Romain Grosjean - HaasF1 - Formel 1 - Test - Barcelona - 10. März 2017

© sutton-images.com
20.03.2017 - 10:30 Uhr von Michael Schmidt

Wir haben verglichen, was nicht zu vergleichen ist. Die Test-Bestzeiten von 2016 mit 2017. HaasF1 konnte sich am meisten steigern. Am schlechtesten schneidet Force India ab.

Der Vergleich ist müßig. So wie zwischen Äpfel und Birnen. Die Formel 1-Autos von 2017 sind nach einem anderen Reglement gebaut als ihre Vorgänger. Sie haben 30 Prozent mehr Abtrieb, breitere Reifen und rund 30 PS mehr Leistung als ihre Vorgänger aus dem Jahr 2016. Die Winter-Testfahrten bestätigten die Prognosen der Experten. Die Autos sind zwischen 3 und 4 Sekunden schneller als vor 12 Monaten.

Wir haben uns den Spaß gemacht, die Bestzeiten der einzelnen Teams miteinander zu vergleichen. Immerhin: Ferrari fuhr damals wie heute die Bestzeit. Sauber und McLaren lagen damals wie heute ein gutes Stück hinter dem Mittelfeld. Doch Letzter war vor einem Jahr Neuling HaasF1. Das sieht nach einem Jahr Formel 1-Erfahrung diesmal ganz anders aus.

McLaren steigert sich um 3.366 Sekunden

Beim Vergleich der Rundenzeiten ist das US-Team klar die Nummer 1. HaasF1 hat nicht nur fast doppelt so viele Kilometer zurückgelegt wie im Jahr davor, sondern sich auch in der Rundenzeit am meisten gesteigert. Von 1.25,255 auf 1.20,520 Minuten. Das sind 4.751 Sekunden Differenz. Am anderen Ende der Tabelle steht Force India. Das Team aus Silverstone kam nicht ganz problemfrei durch die Wintertests. Das merkte man auch an den Rundenzeiten. Der WM-Vierte steigerte sich nur um 2.994 Sekunden.

Mercedes liegt mit einer Verbesserung von 3.712 Sekunden nur im Mittelfeld. Red Bull und Ferrari stehen mit 4.212 respektive 4.131 Sekunden Fortschritt deutlich besser da. Ist das etwa ein Fingerzeig oder doch nur Wunschdenken? Ferraris Steigerung ist auf jeden Fall respektabel. Die Italiener stellten in beiden Jahren die Bestzeit auf. Mercedes deckte schon 2016 bei den Testfahrten nicht alle Karten auf.

McLaren-Honda wird mit gemischten Gefühlen auf die Tabelle schauen. 3.366 Sekunden Steigerung ist gemessen am Umfeld gar nicht so schlecht. Doch vor einem Jahr durfte McLaren-Honda wenigstens mit einem Hoffnungsschimmer in die Saison gehen. Die beiden Fahrer drehten an 8 Tagen 710 Runden. Diesmal waren es nur 425. Eine GP-Distanz scheint in weiter Ferne.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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