GP Belgien 2016 (Training 1)

Nico Rosberg - GP Belgien 2016
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Nico Rosberg - GP Belgien 2016

© sutton-images.com

Nico Rosberg hat sich die erste Bestzeit des Belgien-Wochenendes gesichert. Der Deutsche war im Auftakttraining in Spa-Francorchamps 7 Zehntel schneller als Teamkollege Lewis Hamilton. Das Besondere daran: Rosberg fuhr die schnellste Runde mit installiertem Halo.

Mercedes gibt auch nach der Sommerpause Gas. Nico Rosberg und Lewis Hamilton belegten im ersten Training zum GP Belgien die beiden Spitzenplätze. Rosbergs Bestzeit von 1:48.348 Minuten lag nur eine gute Sekunde über Hamiltons Pole Position-Zeit aus dem Vorjahr. Allerdings hatten die beiden Silberpfeil-Piloten als einzige Fahrer im Feld schon die Supersofts aufziehen lassen.

Perez im Ferrari-Sandwich

Kimi Räikkönen konnte auf Rang 3 den Rückstand einigermaßen in Grenzen halten. Knapp 8 Zehntel fehlten dem Finnen, der auf den etwas härteren Softs unterwegs war. Überraschend stark präsentierte sich Sergio Perez im Force India, der sich auf Rang 4 zwischen die beiden Ferrari schieben konnte.

Hinter Sebastian Vettel landeten die beiden Red Bull-Piloten Daniel Ricciardo und Max Verstappen auf den Positionen 6 und 7. Damit die vielen holländischen Fans jubeln können, muss Red Bull noch etwas Zeit finden.

Halo-Test verläuft positiv

Nico Hülkenberg im zweiten Force India belegte am Ende Rang 8. Der Deutsche war einer von 4 Piloten, die im ersten Training mit dem Halo-Cockpitschutz unterwegs waren. Neben Hülkenberg hatten auch Nico Rosberg, Carlos Sainz und Daniel Ricciardo den Bügel installiert. „Es gab keine Sichtprobleme“, so das erste positive Fazit von Hülkenberg nach dem Proberun.

Während die Konkurrenz das Gestell schon nach nur einer Installationsrunde abbaute, ließ Mercedes den Heiligenschein eine halbe Stunde am Auto. Besonders stark schien der Einfluss auch auf die Aerodynamik nicht zu sein. Rosberg setzte seine Bestzeit, während er den Halo installiert hatte.

Technik-Probleme stoppen Alonso

Bei Temperaturen von 28°C und einer trockenen Strecke lief die erste Sitzung relativ ruhig ab. Ein Drama gab es nur in der McLaren-Box. Fernando Alonso kam wegen eines Wasserlecks nur auf 3 Installationsrunden. Die Mechaniker wechselten den kompletten Motor, damit der Spanier wenigstens in der zweiten Sitzung antreten kann.

Interessant war auch der Blick auf das teaminterne Duell bei Manor. Esteban Ocon lieferte ein überraschend starkes Debüt ab. Der Franzose landete auf Rang 16 und war dabei gut eine Sekunde schneller als Teamkollege Pascal Wehrlein, der nur auf Platz 19 landete.

Quelle: 2016 Motor-Presse Stuttgart
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