GP England 2020 - Ergebnis Training 3: Mercedes bestätigt Favoritenrolle

GP England 2020 - Ergebnis Training 3: Mercedes bestätigt
Favoritenrolle
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GP England 2020 - Ergebnis Training 3: Mercedes bestätigt Favoritenrolle

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Valtteri Bottas hat am Samstagvormittag in Silverstone die erste Trainingsbestzeit eines Mercedes-Piloten gesetzt. Bei deutlich niedrigeren Temperaturen verwies der Finne Teamkollege Hamilton auf Rang zwei. Verstappen blieb dahinter aber nicht weit entfernt.

Nach dem extrem heißen Freitag mit Temperaturen von bis zu 35°C ist es über Nacht in Silverstone wie erwartet deutlich abgekühlt. Bei nur noch 21°C und einer umgedrehten Windrichtung mussten die Piloten die Strecke komplett neu lernen, um sich für das Qualifying und das Rennen einzuschießen.

Nachdem sich Mercedes in den ersten beiden Sessions noch etwas zurückgehalten hatte, erhöhten Valtteri Bottas und Lewis Hamilton nun auch endlich das Tempo. Bottas drehte in 1:25.873 Minuten die schnellste Runde des Wochenendes.

Im Schwesterauto konnte Weltmeister Hamilton das Tempo nicht ganz mitgehen. Der Lokalmatador musste seinen ersten Run nach einem Fahrfehler abbrechen. Beim zweiten und dritten Anlauf konnte er sich seinem Teamkollegen immerhin noch auf 0,138 Sekunden nähern, was für Rang zwei reichte.

Verstappen vor dem Mittelfeld

Erster Verfolger der beiden schwarzen Silberpfeile ist Max Verstappen. Der Holländer konnte seinen Rückstand auf die Spitze mit drei Zehntel einigermaßen in Grenzen halten. Es ist aber zu erwarten, dass die Lücke im Qualifying noch einmal größer wird, wenn Mercedes die scharfen Power-Mappings aktiviert.

So könnte Verstappen vielleicht sogar noch von hinten in die Fänge von Racing Point geraten. Lance Stroll, der am Freitag die schnellste Runde gedreht hatte, fehlten allerdings schon sieben Zehntel auf die Spitze bzw. vier Zehntel zu Verstappen.

Nico Hülkenberg im zweiten "rosa Mercedes" konnte die Pace seines Teamkollegen schon deutlich besser mitgehen als in den ersten beiden Sessions. In Sektor 1 und Sektor 2 lag der Rheinländer auf einem Niveau mit dem Schwesterauto. Nur im letzten Abschnitt fehlten drei Zehntel, was den Rückkehrer insgesamt auf Rang neun zurückwarf.

Probleme für Vettel und Albon

Im eng gestaffelten Mittelfeld kämpfen Ferrari, McLaren und Renault um die Plätze. In der Qualifying-Generalprobe schien McLaren mit den Plätzen fünf und sieben für Carlos Sainz und Lando Norrus den stärksten Eindruck hinterlassen.

Charles Leclerc schob sich auf Rang fünf aber immerhin mitten rein in das Sandwich der orangenen Rennwagen. Teamkollege Sebastian Vettel kämpfte nach dem verkorksten Freitag schon wieder mit Problemen. Der Heppenheimer reihte sich nur auf Rang 14 ein. Der Einzug in den dritten Quali-Abschnitt dürfte für den vierfachen Weltmeister kein Selbstläufer sein.

Nicht optimal lief es auch für Alex Albon. Nach dem Crash im zweiten Training verpasste der Thailänder am Samstagvormittag erneut viel Trainingszeit, weil Red Bull in letzter Minute noch die Batterie tauschen musste. Erst zehn Minuten vor dem Abpfiff der Session konnte der Youngster die Übungseinheit beginnen.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
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