Last-Minute-Rettung?

Muss Marussia endgültig die Sachen packen oder geschieht in
letzter Minute doch noch ein Wunder.
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Muss Marussia endgültig die Sachen packen oder geschieht in letzter Minute doch noch ein Wunder.

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Marussia kämpft immer noch ums Überleben. Die für Mittwoch (21.1.2015) angesetzte Versteigerung der Vermögensgegenstände des Rennstalls wurde abgesagt. Es wird offenbar immer noch über einen Komplettverkauf verhandelt.

Mit wie vielen Teams geht die Formel 1 in die Saison 2015? Eigentlich waren alle Experten von 9 Rennställen ausgegangen. Vielleicht müssen aber noch 2 Startboxen mehr aufgemalt werden. Marussia hat den Kampf noch nicht aufgeben. Teamchef John Booth arbeitet verzweifelt an einem Rettungsplan.

Ganz aussichtslos soll die Lage wohl nicht sein. Die Insolvenzverwalter haben den Teamverantwortlichen jetzt noch etwas mehr Aufschub verschafft. Eigentlich sollte am 21. Januar eine Online-Versteigerung stattfinden, bei der man das verbliebende Inventar aus der Fabrik zu Geld machen wollte. Diese wurde nun komplett abgesagt.

Marussia verhandelt mit Investor

Man wolle weitere Gespräche mit einem "dritten Beteiligten" führen, heißt es zur Begründung für die Absage. Will man tatsächlich das Überleben des Rennstalls sichern, muss es jetzt schnell gehen. Der neue Investor muss sich nicht nur um die rund 40 Millionen Euro Altschulden kümmern, sondern auch den Tagesbetrieb über die Saison sichern.

Immerhin müsste man nicht innerhalb weniger Wochen ein neues Auto bauen. Die FIA hat bereits vorsorglich die Erlaubnis erteilt, die Saison mit dem alten Rennwagen aus dem vergangenen Jahr zu bestreiten. Der neue Investor sollte also sportlich keine großen Ansprüche stellen.

Quelle: 2015 Motor-Presse Stuttgart
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