Mick Schumacher im Ferrari-Kader

Mick Schumacher & Kimi Räikkönen - Formel 1 - 2018
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Mick Schumacher & Kimi Räikkönen - Formel 1 - 2018

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16.01.2019 - 12:00 Uhr von Tobias Grüner

Ferrari hat Mick Schumacher in den Junior-Kader aufgenommen. Noch in diesem Jahr könnte der 19-Jährige seine ersten Testrunden in einem Formel-1-Renner drehen.

Es ist der logische Schritt, aber ist es auch der richtige Zeitpunkt? Mick Schumacher wird schon in dieser Saison ein springendes Pferd auf dem Rennoverall tragen. Der 19-Jährige ist als neues Mitglied der Ferrari Driver Academy verpflichtet worden, wie die Italiener offiziell bekanntgegeben haben.

Damit tritt der 19-Jährige in die direkten Fußstapfen seines Vaters. Michael Schumacher feierte 1996 im Alter von 27 Jahren sein Debüt für das Team aus Maranello und sammelte in 180 Rennen 72 Siege und fünf Titel. Mit der Aufnahme von Sohn Mick in den Junior-Kader ist nun der erste Schritt zu Fortsetzung der Erfolgsgeschichte getan.

Erste F1-Test noch 2019

Wie das Entwicklungsprogramm aussieht, ist noch unklar. Doch die Chancen, dass der Meister der vergangenen Formel-3-EM-Saison noch in diesem Jahr sein Debüt im F1-Renner geben wird, stehen gut. Zwei Einsätze bei Junior-Tests seien für den prominenten Nachwuchsfahrer reserviert, wird in Italien spekuliert. Schumacher würde damit die Rolle von Antonio Giovinazzi übernehmen, der mit Sauber den Aufstieg zum Stammfahrer in der Königsklasse geschafft hat.

Der kürzlich zum Teamchef der Scuderia beförderte Mattia Binotto freute sich über die Verpflichtung: „Für jemanden wie mich, der Mick seit seiner Geburt kennt, hat das natürlich unzweifelhaft auch eine emotionale Bedeutung. Aber wir haben ihn wegen seines Talent und seinen menschlichen und professionellen Qualitäten genommen, die ihn trotz seines jungen Alters schon auszeichnen.“

Sprungbrett in die Königsklasse?

Auch Schumacher selbst zeigte sich glücklich über die neue Partnerschaft: „Ich bin überglücklich, dass Ferrari eine Partnerschaft mit mir eingegangen ist und dass meine Zukunft im Motorsport als Teil der Ferrari Driver Academy und auch der Scuderia Ferrari Familie rot sein wird. Dies ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, und ich kann nur von dem immensen Know-how profitieren, das dort gebündelt ist. Ich werde alles dafür tun, meinen Traum von der Formel 1 zu verwirklichen.“

Die parallele Förderung über die Ferrari Driver Academy könnte der Karriere von Schumi Jr. einen kräftigen Schub verleihen. Neben dem bereits erwähnten Giovinazzi nutzten zuvor auch schon Charles Leclerc, Jules Bianchi, Sergio Perez und Lance Stroll die Rolle im Junior-Kader als Sprungbrett in die Königsklasse.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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