Vettel glaubt noch an WM-Titel

Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 5.
Oktober 2017
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Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 5. Oktober 2017

© xpb
05.10.2017 - 11:41 Uhr von Michael Schmidt

Sebastian Vettel hat den Kampf um die Weltmeisterschaft noch lange nicht aufgegeben. Gerade jetzt, wo Ferrari das schnellste Auto im Feld hat. Doch Vettel und Ferrari müssen jetzt anfangen, das Potenzial des Autos in WM-Punkte umzusetzen.

Noch fünf Rennen und 34 Punkte Rückstand. Rein mathematisch muss Sebastian Vettel in jedem Rennen 7 Punkte auf Lewis Hamilton gutmachen. Gewänne er die restlichen fünf Rennen, wäre das Ziel erreicht. Egal, wo Hamilton ankommt.

Obwohl auf dem Papier jetzt alles für Hamilton spricht, hat Vettel den WM-Titel noch lange nicht aufgegeben. „Wir haben ein gutes Auto. Das hätte die letzten zwei Rennen gewinnen können und ist in der Lage, auch auf jeder der fünf noch folgenden Strecken zu gewinnen.“

Vettel weiß nichts von Konsequenzen

Die Grand Prix von Singapur und Malaysia waren aus Sicht von Ferrari wie zwei Elfmeter, die man verschossen hat. „Immerhin gibt unser Speed Hoffnung. Es war die Bestätigung, dass wir ein gutes Paket haben“, versucht Vettel das Positive aus den jüngsten Enttäuschungen zu ziehen. Beruhigend ist auch die Nachricht, dass sein Getriebe überlebt hat. „Es wäre schade gewesen, für einen unnötigen Zwischenfall eine Strafe zu kassieren.“

Bei dem Ferrari-Pilot überwiegt deshalb die Zuversicht. „Ich bin keiner, der lange zurückschaut. Selbst wenn wir die Rennen gewonnen hätten, würde ich mir die Siege nicht dauern in Erinnerung rufen. Es zählen nur die nächsten Rennen.“

Die Ansage von Ferrari-Präsident Sergio Marchionne, dass es nach den jüngsten Enttäuschungen Konsequenzen geben müsse, will Vettel nicht überbewerten. Er gab zu, die Zitate nur aus zweiter Hand gehört zu haben. „Zu uns hat er es nicht gesagt. Der Präsident weiß sehr gut intern Bescheid. Es braucht keine extra Untersuchung für das, was in Malaysia passiert ist. Wenn sich bei uns etwas ändern sollte, dann hat das nichts mit den jüngsten Ereignissen zu tun.“

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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