Alle Audi-Modelle mit Euro 6d-Temp

10/2018, Audi SQ2
Bild 1 von 24

10/2018, Audi SQ2

© AUDI AG
07.01.2019 - 12:26 Uhr von Holger Wittich

Audis Angebot an Modellen, die Euro 6d-Temp erfüllen, wächst. Aber es wächst langsam. Nachdem anfangs fast nur Diesel darunter waren, ziehen nun die Benziner nach. Nun sind auch die ersten S-Modelle und der TT dabei.

Zum Jahresende hat Audi in Sachen Euro 6d-Temp kräftig nachgelegt und dabei vor allem die Benzinmotoren berücksichtigt. Über fast alle Baureihen erstrecken sich die Otto-Neuzugänge, die nun nach der sauberen Abgasnorm zertifiziert sind. Bei den kleineren Baureihen bis A5 geht es vor allem um den 35 TFSI mit 110 kW, bei den SUVs kommt der 40 TFSI mit 140 kW hinzu und bei A6 und A7 trägt nun auch der 45 TFSI mit 180 kW das Euro 6d-Temp-Label.

Diesel punktuell ergänzt

Dieselseitig war das Angebot deutlich größer; hier hat Audi eher punktuell ergänzt. Beim A3 ist jetzt der 110 kW starke 35 TDI nach Euro 6d-Temp genormt, beim A4 ist es der 30 TDI mit 90 kW und beim Q3 kommt nun der 40 TDI mit 140 kW hinzu. Das letzte Audi-Modell, das in der Euro 6d-Temp-Liste noch fehlt, ist der R8. Der Sportwagen steht kurz vor dem Facelift und dürfte danach ebenfalls zum erlesenen Saubermann-Kreis gehören.

Sportlich orientierte Fahrer finden dennoch Euro 6d-Temp-Autos im Audi-Portfolio. Den S3 als Sportback, Limousine und Cabrio zum Beispiel. Selbstverständlich ist auch der neue SQ2 dabei. Und endlich auch der TT, der nun sowohl als Coupé als auch als Roadster mit Euro-6d-Tem-Stempel erhältlich ist. Allerdings vorerst nur in den normalen Versionen; TT S und TT RS sind damit allerdings noch nicht beglückt.

Kein Diesel-Fahrverbot zu befürchten

Euro 6d-Temp ist erst ab dem 1. September 2019 für alle neu zugelassenen Pkw erforderlich. Letztmalig dürfen Modelle mit dieser Abgasnorm am 31.12.2020 neu zugelassen werden. Ab dem 1.1.2021 gilt dann Euro 6d.

Mit Modellen nach Euro 6d-Temp müssen Autokäufer – insbesondere mit den Dieselmodellen – keine Restriktionen bei möglichen Fahrverboten in deutschen Städten befürchten. Besonders für den Kauf von Selbstzündern spricht der niedrige Verbrauch und der geringere CO2-Ausstoß im Vergleich zu Benzinern. Auch ist die neuste Abgasnorm wichtig für den späteren Verkauf.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
Top-Themen
Die Bavarian Pickers haben einen Mercedes O 3500 geborgen, der 50 Jahre lang in einem Oberpfälzer Wald stand. Ein ...mehr
Graues Papier, rosa Papier, kleines Plastikkärtchen: In Portemonnaies stecken diverse Typen von Führerscheinen. Bis ...mehr
Ist das ein Benziner oder kann das weg? So oder so ähnlich lautet derzeit das Motto auf vielen deutschen ...mehr
Anzeige
Auto Motor und Sport
Video
Tankstellen-Suche
Hier finden Sie günstige Tankstellen in Ihrer Nähe
Anzeige
Anzeige
Highlights
1957 beginnt eine Reglementierung im Straßenverkehr: In geschlossenen Ortschaften wird Tempo 50 zur Pflicht. Welche Limits hierzulande für Pkws sonst noch gelten, das zeigt Ihnen ...mehr
Die Bavarian Pickers haben einen Mercedes O 3500 geborgen, der 50 Jahre lang in einem Oberpfälzer Wald stand. Ein Sammler hat den Bus gekauft und will ihn restaurieren. Doch das ...mehr
E-Mobilität
Škoda präsentiert in Genf neue E-Studie
Auf dem Genfer Autosalon werden viele Neuheiten präsentiert, darunter auch die Studie Škoda VISION iV.mehr