Alle Campervans 2019

Karmann Danny: Wiedergeburt: Zur kommenden Saison steht bei
Karmann wieder ein Campervan mit Aufstelldach im Angebot: der neue
Danny.
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Karmann Danny: Wiedergeburt: Zur kommenden Saison steht bei Karmann wieder ein Campervan mit Aufstelldach im Angebot: der neue Danny.

© Frank Eppler
22.10.2018 - 09:00 Uhr von Sophia Pfisterer

Kompakte Campingbusse, auch Campervans genannt, sind nicht viel größer als normale Pkws. Indem die hintere Sitzreihe umgebaut wird, entstehen Schlafplätze. Wir zeigen alle Modelle für 2019!

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Campervans eignen sich für all diejenigen, die nur ein Fahrzeug besitzen wollen oder können. Denn: Die Campingbusse basieren auf Vans oder kleinen Transportern und sind so voll alltagstauglich und auch in der Stadt als Pkw einsetzbar. Der Nachteil der kompakten Camper: Nur die wenigsten Fahrzeuge in dieser Bulli-Größe haben ein Bad, ein WC befindet sich maximal in Form eines Porta Pottis an Bord. Dennoch sind sie dank Küchenzeile und bis zu vier Schlafplätzen voll für Campingurlaube geeignet. Ein Hoch- oder Aufstelldach kann zusätzliche Schlafplätze schaffen.

Dank ihrer kompakten Maße lassen sie sich einfach fahren und finden vor allem bei sportlichen und jungen bzw. junggebliebenen Campern ihre Fans, die mehr Wert auf Unabhängigkeit legen als auf viel Wohnkomfort. In einem Campervan kann man unauffällig wild campen, auf Fähren oder in den meisten Parkhäuser gibt es keine Platzprobleme und wer gerne an frischer Luft zeltet, weiß das luftige Aufstelldach zu schätzen. promobil zeigt alle Modelle und Neuheiten fürs Modelljahr 2019, sortiert nach dem Basisfahrzeug – und hat sich auf dem Caravan Salon 2018 drei Neuheiten näher angeschaut.

3 spannende Neuheiten im Check

Was bieten die Aufstelldach-Camper von Karmann, Flowcamper und der Reisemobil-Manufaktur? Wir zeigen die Vor- und Nachteile von drei neuen Campervans auf Renault und VW.

Karmann Danny

Vorletztes Jahr nahm Karmann die beiden Colibri-Modelle auf Renault Trafic aus dem Sortiment. Jetzt, unter dem Namen „Danny“ und mit Fiat-Talento-Basis, sind die kompakten Campingbusse wieder zurück. Das Fünf-Meter-Modell hat einen klassischen Ausbau nach California-Muster. Beim abgebildeten Danny 530 mit langem Radstand ist das Dach vorne angeschlagen. Insgesamt versucht Karmann, viel Wohnkomfort in dem kompakten Bus unterzubringen – inklusive abtrennbaren Sanitärbereichs mit Toilette im Heck. Ebenfalls überraschend: Die Dinette mit vier Sitzen bezieht das Fahrerhaus nicht ein. Die Küche steht links in der Schiebetür. Am Ende bleibt aber relativ wenig Stauraum übrig. Mit heruntergeklapptem Dach misst der Campingbus noch knapp über zwei Meter in der Höhe. Der Danny 530 ist 5,39 Meter lang und ab 44.900 Euro erhältlich. Den Danny 490 gibt es ab 42.500 Euro.

(+) Kompletter Ausbau mit Sitzgruppe(+) Küche und Bad beim 530(+) Serienmäßig mit 145-PS-Diesel(+) Günstiger Grundpreis(-) Wenig Stauraum(-) Wirkt eng(-) Dachbett ohne Unterfederung(-) Nur bedingt tiefgaragentauglich mit 2,06 Metern Höhe

Flowcamper Classic

Ein auf Bildern nicht darstellbares Merkmal der neuen Flowcamper-Generation ist der Holzgeruch im Inneren der VW-T6-Ausbauten. Der stammt von der durchgängig niedrigen Fichtenholz-Möbelzeile des Classic, die links vom Fahrersitz bis ins Heck reicht. Der Möbelblock, der vorne in einer L-Form endet, beherbergt neben Kühlschrank und Wassertank ebenso Platz für einen serienmäßigen Gaskartuschenkocher oder aber optional für eine Gasanlage mit einem Zweiflammkocher. Extra kostet ebenso das gezeigte Hochdach, für das wie beim Aufstelldach 6000 Euro fällig werden. In der Serie kommt der Bus mit flachem Original-Blechdach. In der Basisausstattung mit 105 PS kostet der Flowcamper Classic 45.900 Euro.

(+) Echtholz-Möbel(+) Filz- oder Holzverkleidungen an den Wänden(+) Schwenktisch in der Schiebetür auch außen nutzbar(-) Einfache Gardinen(-) Keine zusätzlichen Staufächer in der Hochdachvariante

RM Free Nature Eco

Die Reisemobil Manufaktur verziert ihre Campingbusse auf Wunsch gerne mit einer auffälligen Beklebung und baut die Vans auf unterschiedlichen Basisfahrzeugen auch innen recht unkonventionell aus. Vom 2017 vorgestellten Aufstelldach-Campingbus Free Nature auf Basis des Opel Vivaro führt der Hersteller nun auch eine Variante auf Basis des VW T6 im Angebot (ab 53.777 Euro). Der Grundriss mit der Winkelküche im Heck ist weitgehend identisch, anstelle der festen Banktoilette wird aber ein Porta Potti verwendet, das in einem Fach der linksseitigen Möbelzeile unterkommt. In der Eco-Variante (1999 Euro Aufpreis) ist der Ausbau weitgehend naturbelassen. Die Möbel und der Fußboden sind aus Echtholz, die Polsterstoffe und Bettbezüge aus einem Baumwoll-Leinen-Gemisch. Vorteil des Heckküchenkonzepts ist zweifellos die große Bewegungsfreiheit in diesem Bereich, größter Nachteil ist das Fehlen eines abgetrennten Heckstauraums.

(+) Großzügige Winkelküche mit üppiger Arbeitsfläche und vielen Verstaumöglichkeiten(+) Toilette an Bord(+) Naturbelassene Ausbaumaterialien als Option(-) Kein abgetrennter Heckstauraum(-) Küche nur bei aufgestelltem Dach nutzbar

Campervans auf Citroën-Basis

Citroën: Der Autohersteller überrascht mit zwei ganz speziellen Modellen und zeigt was alles auf Basis des Jumpers möglich ist. Der Biker Solution bietet alles, was Motorradfahrer für Touren oder an der Rennstrecke brauchen, und der Typ H Wildcamp erinnert an den kultigen Retrobus HY.

Clever Vans: Die Firma, die sich sonst auf große Campingbusse mit Bad spezialisiert hat, will auf dem Caravan Salon 2018 ein selbstentwickeltes Aufstelldach für den Citroën-Jumpy-Kastenwagen zeigen. Mehr Infos gibt es demnächst hier auf promobil.de.

Pössl Campster: Nach seiner Erstvorstellung im Jahr 2016, dem Produktionsstart 2017 und einem großen Run auf die ersten Modelle, hat der Campster nun seine Serienreife erreicht. Der Campervan auf Basis des Citroën Spacetourer bleibt im Großen und Ganzen, wie er ist, doch in Details hat sich einiges verändert und verbessert: Ab sofort ist eine Markise nebst Halterung von Thule verfügbar. Alternativ kann eine Kederschiene zum Einziehen eines Sonnensegels mitbestellt werden. Im Innenraum kommt eine neue Halterung zum Verstauen des Tischs unterhalb der Bettverlängerung im Heck hinzu. Die Campster-Modelle der kommenden Saison werden außerdem von stärkeren Dieselmotoren angetrieben, die bereits die Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllen. Grundpreis des Campster: ab 37.999 Euro.

Campervans auf Fiat-Basis

Hymer Car Sydney: Diesen Kompaktcamper auf Basis des Fiat Ducato ist der einzige Campingbus der Firma Hymer ohne Bad an Bord. Er ist 4,96 Meter lang und 2,5 Meter Breit. Bei einer Gesamthöhe von 2,50 schafft er es immerhin noch auf 2,30 Meter Stehhöhe mit geschlossenem Aufstelldach. Ist das Dach geöffnet, sind es sogar 2,65 Meter Stehhöhe. Insgesamt vier Schlafplätze bietet der Hymer Car Sydney trotz seiner Pkw-ähnlichen Maße. Ein Kompressorkühlschrank mit Gefrierfach, Tellerrost und Kaltschaummatratzen auf allen Liegeflächen und getönte Scheiben ringsum sorgen für das Hymer-mäßige Plus an Wohnkomfort. Alle Möbel sind herausnehmbar, so kann der Stauraum für die Alltagsnutzung noch vergrößert werden. Serienmäßig ist der Bus auf 3,5 Tonnen Maximalgewicht zugelassen, optional lässt er sich auf 3,85 Tonnen auflasten – damit spielt er gewichtsmäßig schon bei den großen Bussen mit. Der Grundpreis für den Hymer-Campervan auf Fiat-Basis startet bei 48.190 Euro.

Campervans auf Ford-Basis

Dreamer Cap Land und Cap Coast: Die kompakteren Modelle des Campingbus-Spezialisten Dreamer basieren auf dem erneuerten Ford Transit Custom. Bereits im Frühjahr präsentierte Dreamer den California-Konkurrenten Cap Coast. Jetzt ist auch der längere Cap Land wieder da. Für die aktuelle Ausführung kann man eine zweite Schiebetür auf der linken Seite bestellen – praktisch im Alltag. Wer die Marke Dreamer noch nicht kennt, der bekommt jetzt durch den Rapido-Schriftzug an der Seite einen Hinweis auf die Herkunft aus Frankreich. Die Preise für die Busse starten bei 41.600 Euro.

Ford Euroline: Als Euroline – den es in zwei Radstandslängen gibt – wird aus dem jüngst überarbeiteten Tourneo Custom mittels einer Schlafsitzbank und eines Klapptischs ein Freizeitmobil mit hohem Alltagswert.

Ford Nugget: Auf dem Transit Custom, der ebenfalls aufgefrischt wurde, basiert der Ford Nugget aus der Kooperation mit Westfalia. Seit 2016 gibt es den Campervan entweder klassisch mit Hochdach oder mit einem Aufstelldach. Typisch für dieses Modell ist die Heckküche, im promobil-Test des Ford Nugget konnte der Campervan vor allem in den Kategorien Zuladung und Sicherheit punkten. Sein Grundpreis liegt bei 37.068 Euro. In der Variante Ford Nugget Plus schlägt das Modell die Brücke zu den großen Campingbussen: Der 5,34 Meter lange Plus ist mit langem Radstand, Hochdach und Toilette im Heck verfügbar. Der Preis des Ford Nugget Plus liegt bei 59.270 Euro.

Campervans auf Nissan-Basis

Westfalia Michelangelo: Dieser Nissan-Ausbau hat im Januar 2018 auf der CMT seine Weltpremiere gefeiert. Der Kompaktvan ist urlaubsbereit und üppig ausgestattet und hat bereits Details wie Rollos, Ambientelicht und Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer an Bord. Der Preis von 57.994 Euro ist vergleichsweise hoch, doch dafür ist das Fahrzeug campingbereit ausgestattet. Ein weiterer Pluspunkt: Motorisiert ist das Basisfahrzeug Nissan NV 300 serienmäßig mit 145 PS, das maximale Gesamtgewicht des Campers liegt bei 2,88 Tonnen.

Campervans auf Opel-Basis

Reisemobil Manufaktur Free Nature: Der Opel-Vivaro-Active-Ausbau von Schirner springt sofort ins Auge. Free Nature heißt das Modell und genauso freigeistig zeigt sich der Grundriss, der die Küche winkelförmig hinter die zweite Sitzreihe verlagert und somit an den Ford Nugget erinnert. Für Stehhöhe im Heck sorgt das Aufstelldach, dass sich nach hinten öffnet. Nachts kann man unter dem Aufstelldach schlafen. Eine Toilette ist ebenfalls integriert. Die Möbel wirken hochwertig und haben abgerundete Kanten. Grundpreis: 45.318 Euro.

Campervans auf Mercedes-Basis

Köhler: Neu zum Modelljahr 2019 bringt Köhler den Sunvan V36 auf V-Klasse-Basis.

Mercedes Marco Polo: Seit seiner Einführung auf dem Caravan Salon 2014 ist der nun nicht mehr ganz so neue Marco Polo der Kompaktcamper aus dem Hause Mercedes. Mit seinem Westfalia-Ausbau gibt es ihn mittlereweile in drei Varianten: Marco Polo, Marco Polo Horizon und Marco Polo Activity. Der Marco Polo ist ein vollausgestatteter Camper mit Küchenzeile und Kleiderschrank. Marco Polo Horizon und Activity belassen es bei einer Dreierschlafsitzbank und dem Bett im Aufstelldach. Das Basisfahrzeug ist die V-Klasse, beziehungsweise die Nutzfahrzeug-Variante Vito für den Activity. Grundpreis der günstigsten Version mit 6-Gang-Schaltgetriebe und 136 PS startet bei 45.886 Euro, den High-End-Bus Marco Polo mit 7-Gang-Automatikgetriebe und 190 PS gibt es für 62.713 Euro.

Summermobil: Das Angebot an kompakten Campingbussen auf Basis von VW T6 und Mercedes Vito richtet sich mitunter an preissensible Kunden. Neben einem Einsteigermodell, dessen Ausstattung nur das Nötigste umfasst, ist auch der Ausbau angelieferter Gebrauchtfahrzeuge möglich.

Campervans auf Renault-Basis

Adria Active: Der 4,99-Meter-lange Campingbus auf mit Basisfahrzeug Renault Trafic bleibt fürs Modelljahr 2019 unverändert. Der Campervan hat fünf Sitz- und vier Schlafplätze. Optional kann man einen sechsten Sitzplatz zulassen. Mit seiner Höhe von 2,04 Metern passt er nicht in alle Parkhäuser. Wem das wichtig ist, kann den Active gegen Aufpreis tieferlegen lassen, sodass er nur noch 1,99 Meter Höhe hat. Er erfüllt die Euro 6 Norm mit AdBlue-Einspritzung und startet ab 43.799 Euro Grundpreis.

Kompanja: Die junge Marke überraschte auf dem Caravan Salon im verganenen Jahr erstmals mit einem Campingbus auf Basis des Renault Trafic. Der Ausbau besteht weitgehend aus naturbelassenen Materialien und kann in einer Art Baukastensystem zusammengestellt werden. Unter dem Aufstelldach und im Wohnraum stehen jeweils zwei Schlafplätze bereit. Echte Transporterqualitäten zeigt der Kompanja dank der herausnehmbaren Einzelsitze und Bettkonstruktion. Der Preis für das Fahrzeug startet bei 39.950 Euro, Aufpreis kosten das Aufstelldach von SCA (6800 Euro), die Kleiderschränke (je 1050 Euro) und der Heckausszug (980 Euro).

Campervans auf VW-Basis

Campmobil: Der Hersteller aus Schwerin führt neben einem VW-Caddy-Ausbau auch verschiedene Modellvarianten auf T6-Basis. Der Grundriss mit großer Heckküche und pfiffigem Stauraumkonzept wurde über viele Jahre hinweg konsequent optimiert. Zu haben ist das Modell mit Aufstell- oder Hochdach sowie mit kurzem oder langem Radstand.

Campocito: Beim Messedebüt auf dem Caravan-Salon 2016 erregte die Marke Campocito mit ihrem einzigartigen VW T6-Ausbau mit verschiebbarem Waschraum viel Aufmerksamkeit. In dem für zwei Personen ausgelegten Sonata mit langem Radstand und Superhochdach bringt der Hersteller dank diesem Kniff ein großes Längsbett sowie eine stattliche Küche nebst Sitzgruppe unter. Ein Bad hat auch der alltagstauglichere Orchestra mit zwei Plätzen im Fond und Aufstelldach.

Easycamper: Der Ausbauer aus Berlin hat einen VW T6-Ausbau für unter 40.000 Euro im Angebot. Das günstigste Modell Classic hat je vier Sitz- und Schlafplätze an Bord und bringt 150 PS mit, das teuerste Modell mit 204 PS kostet 45.490 Euro. Zur Serienausstattung gehört ein Küchenblock, der auf der Beifahrerseite angebracht ist und ein klappbarer Beistelltisch. Beide bestehen aus Massivholz Eiche. Die Vordersitze sind drehbar, so entsteht eine Sitzgruppe. An Bord- und Aufbautechnik gibt es eine 100 Ah Bordbatterie, eine 230-Volt-Anlage und 20 mm Extremisolator. Die Bodenplatte ist ebenfalls isoliert, eine USB-Steckdose und weitere 12 und 230 Volt-Steckdosen sind auch an Bord.

Köhler: Der Spezialist für Reisemobilausbauten baut seit 1996 auf Basis der VW-Transporter Campingbuses aus. Das Angebot von T6-Ausbauten ist umfangreich.

Nordvan: Seit 2014 baut Nordvan Campingbusse aus – dieses Jahr feiert die Marke Premiere auf dem Caravan-Salon. Neben dem kaum zu übersehenden Logo charakterisiert die VW-T6-Ausbauten besonders die markante L-Küche. Sie ist hinter dem Fahrersitz platziert und beherbergt nach Wunsch eine Kühlbox oder einen Kühlschrank. Die Comfort-Modelle gibt es mit Serien-, Aufstell- oder Hochdach und in vier verschiedenen Grundrissen. Der Schrank hinten links in der Möbelzeile kann wahlweise flach oder hoch ausgeführt werden. Preis des Sport-Ausbaus: 34.900 Euro. Preis des Comfort-Ausbau: ab 36.900 Euro.

Reimo: Reimo baut seit vielen Jahren Busse auf dem VW Transporter aus, dazu gehören der Reimo TrioSyle ab 46.490 Euro, der MultiStyle mit Einzelbetten und WC ab 49.680 und der CityVan ab 41.940 Euro. Auch andere Basisfahrzeuge von Mercedes, Ford oder Renault baut der Hersteller auf Wunsch aus. Neu bringt Reimo 2019 eine Campingbox, mit der sich ganz einfach verschiedene Transporter zum Campingfahrzeug umbauen lassen.

Spacecamper: Die Light-Variante ohne Möbelzeile, der Classic mit Küchenblock und Kleiderschrank, der Classic-Open mit Schiebetür auf der Fahrerseite und herausschwenkbarer Küche sowie der ungewöhnliche Light-Open bilden das Spacecamper-Angebot. Neuerdings setzt der Hersteller dabei auch die von VW für Ausbauer angebotene Transporter-Variante mit dem Aufstelldach des California ein.

Vanufaktur: Vanufaktur ist die Dachmarke für Terracamper, Flowcamper und Dogscamper. Ein Highlight der neuen Terracamper-Modelle ist das aufwendig konstruierte, doppelt aufstellbare Dach. Mit dem Flowcamper im Hippie-Look hat man bisher hauptsächlich die Farbe Orange assoziiert, ab jetzt stehen noch viele weitere Farbkombinationen zur Wahl. Die Wandverkleidung ist jetzt wahlweise in Filz oder Echtholz bestellbar. Der Bus hat eine breite Schlafsitzbank und einen kleinen Küchenblock hinter dem Fahrersitz. Eine weitere Messepremiere ist der Flowcamper Classic mit größerer Küche. Hier findet sich eine klassische Möbelzeile entlang der linken Seitenwand. Der Ausbau für Hundebesitzer, der Dogscamper, bleibt 2019 unverändert. Flowcamper: ab 39.900 Euro, Terracamper: ab 47.900 Euro, Dogscamper: ab 47.900 Euro.

VW: Der VW California wird 30 Jahre alt. Für den Hersteller Anlass genug, um eine limitierte Sonderedition aufzulegen, den VW California 30 Years Edition. Das Sondermodel wird auf 999 Exemplare limitiert. Zu den äußeren Erkennungsmerkmalen zählen das in den Kontrastfarben „Reflexsilber Metallic“ oder „Indiumgrau Metallic“ lackierte Aufstelldach und die, jeweils im selben Farbton gehaltenen Außenspiegel. Darüber hinaus kennzeichnen zwei Plaketten mit der jeweiligen Produktionsnummer das Sondermodell. Das Interieur mit der seitlichen Möbelzeile setzt sich mit dem neuen „Bright-Wood“-Dekor ab. Zum Serienumfang zählen eine Standheizung, eine Außendusche und die LED-Innenbeleuchtung. Die Pakete „Tour“ und „Drive Assist“ werten Basis und Wohnausstattung weiter auf. Das Sondermodell ist ab August zum Preis von 57.322 Euro bestellbar.

Werz: Der VW T6 steht im Fokus der Ausbauten: Da gibt es die Modelle Piccolo und Magnum mit kurzem und langem Radstand sowie unterschiedlichen Dächern und das Topmodell Exclusive mit Sanitärraum. Zusätzlich hat Werz ein Aufstelldach-Modell auf Basis des Mercedes Vito Tourer ins Programm genommen.

Westfalia: Der neue Kepler Sixty zieht die Rot-Weiß-Retro-Optik nicht nur außen, sondern auch innen durch: Möbelzeile und Schlafsitzbank sowie Vordersitze und Tischplatte – alles in Bicolor. Außerdem hat Westfalia den Spoiler vor dem Aufstelldach mit serienmäßigem roten Faltenbalg ein Stücknach vorne über die Windschutzscheibe gezogen. Dies sollden Retrolook des Modells noch unterstreichen. Dazu kommt die Chromoptikan Türgriffen, Kühlergrillspangen, Radkappen und Blinkereinfassungen. Doch auch die bestehenden Serienmodelle hat der Ausbauer weiterentwickelt und optimiert: Beim 5,30 Meter langen Kepler One wurde beispielsweise der Bau des Sitzgruppenbetts vereinfacht, indem die Zahl der Polsterteile von bislang fünf auf nur noch zwei reduziert wurde.

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
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