Alle neuen Sportwagen 2018

Porsche hat mit dem 911 T einen weiteren Elfer aufgelegt, der
aus Weniger mehr macht: weniger Technik, weniger Ausstattung, mehr
Fahrspaß. Allerdings mit Turbo statt Saugmotor, aber gewiss nicht
mit zuwenig Leistung.
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Porsche hat mit dem 911 T einen weiteren Elfer aufgelegt, der aus Weniger mehr macht: weniger Technik, weniger Ausstattung, mehr Fahrspaß. Allerdings mit Turbo statt Saugmotor, aber gewiss nicht mit zuwenig Leistung.

© Porsche
06.01.2018 - 00:00 Uhr von Andreas Haupt

Porsche Carrera T, Renault Mégane R.S., BMW M3 CS, Ford Mustang Facelift, Suzuki Swift Sport: Das neue Sportwagen-Jahr hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Wir sagen Ihnen, welche Modelle 2018 in ihrem Segment die Leistungsträger sind.

Man, wie schnell doch die Zeit vergeht. 2017 war ein Jahr, auf das wir aus Sportwagensicht gerne zurückblicken. Honda Civic Type R, Hyundai i30N, Lamborghini Huracán Performante, Porsche 911 GT3, GT2 RS und Ford GT beglückten uns. Um nur ein paar Namen auszusprechen. Die Rekorde purzelten im Wochentakt auf der Nordschleife. Die Leistung kletterte in neue Sphären. Was erwarten wir von 2018? Dass es genauso weitergeht. Dass sich die Sportwagenhersteller weiter gegenseitig pushen. In ihrem Bestreben nach immer schnelleren, immer leistungsstärkeren, aber gleichzeitig auch immer sichereren Autos.

Gehen wir die neuen sportlichen Autos für 2018 Schritt für Schritt durch. Und tasten uns am besten von unten heran. Im Segment der Kleinstwagen und Kleinwagen bespaßen VW Up GTI, VW Polo GTI und Suzuki Swift Sport. Der verzichtet auf den 136 PS starken 1,6-Liter-Sauger zugunsten eines 1,4-Liter-Vierzylinders mit Turbo. Suzuki verspricht 140 PS und 230 Newtonmeter Drehmoment. Klingt nach Fahrspaß bei einem Gewicht von unter einer Tonne.

Die Kompaktsportwagen boomen. Renault fordert mit dem neuen Mégane R.S. den Seat Leon Cupra oder Hyundai i30N heraus. Eckdaten der dritten Generation: 1,8-Liter-Vierzylinder-Turbo, 280 PS, 390 Nm. Fahrwerksfeature: Hinterachslenkung. Ende 2018 folgt eine 300 PS starke Trophy-Version. Und vermutlich irgendwann auch ein Angriff auf der Nordschleife. Um die Bestzeit des Honda Civic Type R zu knacken.

Mustang-Facelift und M2 Competition

Ein bezahlbarer Sportwagen bleibt der Ford Mustang auch nach dem Facelift. Im April startet das Muscle Car vermutlich in Deutschland durch. Ford legt den Preis für den 450 PS starken Mustang-V8 bei 46.000 Euro fest. Vier Zylinder weniger kappen den Preis um 7.000 Euro. Deutlich kostspieliger wird der BMW M2 Competition sein, der für Sommer 2018 zu erwarten ist, und einen Tick mehr Leistung unter der Haube bündelt als der knapp 60.000 Euro teure M2 mit 370 PS.

Wiedergeburt einer Legende oder ein Flop? Renaults Alpine A110 setzt auf einen 1,8-Liter-Vierzylinder-Turbo, der 252 PS und 320 Nm herausholt. Klein, leicht (1.080 Kilogramm), alltagstauglich soll die Alpine sein. Heckgetrieben ist sie, na klar. Die Zeiten sind beim BMW M5 vorbei. Die neue Powerlimousine beschleunigt mit Allradantrieb in 3,4 Sekunden auf Landstraßentempo. Im Mai bringt BMW die 600-PS-Limousine in den Handel. Die Competition-Version folgt zwei Monate später.

Die Supersportwagen dürfen nicht fehlen. Lamborghini schiebt vom Performante eine Spyder-Version nach und vom Aventador S einen SV. Ferrari arbeitet an einem noch leistungsstärkeren 488. Ein Speciale? Ein GTO? Jedenfalls könnte der Über-488 die 700-PS-Marke überflügeln. Mit ein bisschen mehr Ladedruck und kleineren Anpassungen an den Innereien des V8-Biturbos. Für den Mai steht auf unserem Spickzettel der neue Porsche 911 GT3 RS. Der alte mobilisierte bereits 500 PS. Wir sind gespannt.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die Sportwagen-Neuheiten 2018.

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
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