Diese Auto-Neuheiten kommen 2020

VW: November, grau und kalt. Da muss der Golf Variant Sonne in
den Tag bringen.
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VW: November, grau und kalt. Da muss der Golf Variant Sonne in den Tag bringen.

© Christian Schulte

Das Autojahr 2020 steht ganz im Zeichen des Umbruchs. Die Elektro-Mobilität gewinnt immer mehr an Fahrt und kommt im Massenmarkt an, gleichzeitig bleiben konventionelle Antriebe zentral. Wir zeigen, welche Neuheiten auf Sie als Neuwagenkäufer warten.

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Über 180 Neuheiten listen wir für das Jahr 2020 auf, wobei BMW/Mini mit insgesamt 18 neuen Modelle das Autojahr anführt. Dahinter rangieren Audi mit 14 Modellen sowie Ford, Porsche und VW mit 12 Neuheiten. Nur mit einem Modell, und zwar dem Model Y, steht Tesla im Autojahrkalender 2020. Reine Elektromodelle sowie die Hybrid-Antriebe dominieren mit alleine über 60 Fahrzeugen. Und auch der SUV-Boom scheint 2020 nicht abebben zu wollen: 55 neue SUV zählen wir, mit und ohne Allrad, mit und ohne E-Antrieb. So viel zur Statistik, schauen wir auf die deutschen Autobauer:

Audi bringt Q5 und E-Tron GT

Erst im März geht es bei den Ingolstädtern mit dem Autojahr los, dann aber mit einem richtigen Kracher. Der Audi E-Tron als Sportback kommt in den Handel. Das rein elektrische SUV-Coupé liefert 360 PS, 664 Nm Dehmoment sowie eine Reichweite von 446 Kilometer. Im Juli 2020 folgen dann die S-Versionen für E-Tron und E-Tron Sportback. Bleiben wir noch beim Stichwort E-Tron, das nächste Modell, der E-Tron GT, stellt Audi im November vor. Das E-Coupé ist quasi die Audi-Fortführung des Porsche Taycan. Die nackten Zahlen: 430 Kilomter Reichweite, 240 km/h Top-Speed, 3,5 Sekunden auf Tempo 100, Allrad, 590 PS.

Aber Audi macht nicht nur in Elektroautos. Auch bei den konventionell angetriebenen Fahrzeugen ist Bewegung drin im neuen Autojahr. So stehen Anfang des Jahres die Faceliftversionen von Audi RS6 als Limousine und Sportback an, der A3 kommt als Sportback und Limousine im Mai beziehungsweise im Juni, der Q2 erfährt ebenso wie der Q5 ein Facelift

BMW mit voller M-Power

Die Bayern schöpfen für das Autojahr 2020 aus dem Vollen. Es beginnt im Februar schon mit dem 2er Gran Coupé inklusive dem M235i-Topmodell mit 306 PS, dem ersten Stufenheck-Modell mit Frontantrieb. Es folgen einen Monat später der elektrische Mini sowie die M-Versionen von X5 und X6. Sie werden befeuert von einem 4,4-Liter-V8 mit zwei Turbos im heißen V, der 600 PS und in der Competition-Version 625 PS leistet.

Nachdem BMW im Juli dem 5er sowie dem 5er Touring ein Facelift verpasst hat, darf einen Monat später auch der M5 auf die Käufer losstürmen. Und auch hier arbeitet unter der konturierten Motorhaube der bekannte 4,4 Liter große V8 mit doppelter Turboaufladung. Das Aggregat haut in der M5 und der M5 Competition-Version aktuell 600 beziehungsweise 625 PS raus. Das hört sich schon fast langweilig an?

Dann schauen sie mal auf den neuen BMW 4er, der im September zu uns kommt und zwar mit einer absurd großen Niere, die für einen Wiedererkennungseffekt von 100 Prozent sorgen wird. Da ist es schon zweitrangig, dass das Modell leichter ausfällt als der Vorgänger, sein Dreiliter-Reihensechszylinder bis zu 510 PS im M4 (ab November 2020) leistet und fast nur noch Automatikgetriebe an Bord sind und im November die M3 Limousine mit einem gefälligem Antlitz an den Start rollt.

Mercedes mit Giganto-Display in der S-Klasse

Die Stuttgarter haben ganz offensichtlich ihr Pulver bereits 2019 verschossen, oder warten auf 2021. In Jahr 2020 ist die Flut der Mercedes-Neuheiten „überschaubar“, aber dennoch spannend. Okay, das kommt noch ein Kompaktvertreter mit dem Namen GLA im April und einen Monat später der GLA im AMG-Trimm. Eine deutliche Nummer größer und edler ist da der Mercedes GLS als Maybach-Edition im Juni.

In der zweiten Jahreshälfte geht es dann aber ab. Die E-Klasse kommt als Faceliftmodell, die V-Klasse wird elektrisch und steht als EQV beim Händler und im November darf dann die niegel nagel neue S-Klasse das Licht der Autowelt erblicken. Und die kommt nicht nur mit Hinterradlenkung und als Hybrid, sondern auch mit einem gigantischen Mittelkonsolen-Display.

Porsche liefert Elfer-Derivate und den Taycan als Cross Turismo

Die Jahresgeschichte von Porsche ist schnell erzählt. Die Zuffenhauser nehmen sich in 2020 dem 911 an. Der Start ist im Mai mit Turbo S und Turbo S-Cabrio, es folgt in Juni der 911 Targa, im August der Turbo und das entsprechende Cabrio-Modell und im Dezember der GT3.

Dazu gesellen sich noch die GTS-Modelle 718, Macan (März) und der Cayenne im Juli. Panamera und die „Kombiversion Sport Turismo werden im Oktober geliftet erscheinen und das Jahr beschließt im Dezember dann der Taycan als Cross Turismo mit seinen 600 Elektro-PS und dem etwas mehr an Stauraum.

VW mit ID.3, Golf GTI und Arteon Shooting Brake

In diesem Jahr geht es für Volkswagen um die Wurst. Das erste Volks-E-Auto geht mit dem ID.3 Juni an den Start und muss beweisen, dass es den Turnaround in Sachen E-Mobilität beim Verursacher des Dieselskandals schaffen kann. Und gleich ein zweites Modell schieben die Wolfsburger nach. im November startet der ID.4 als elektrischer Tiguan.

Doch VW kann mehr als nur elektrisch. Der Juli steht im Zeichen der Golf-Varianten GTI, GTD und GTE, der August hält die Faceliftmodelle des Tiguan und Tiguan Allspace bereit und im Dezember kommt der überarbeitete Arteon – und der bringt auch noch ein neues Modell mit: Den Arteon Shooting Brake.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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