Brabus Rocket 900 auf dem Autosalon Genf

Der Rocket 900 basiert auf dem S 65 AMG und dürfte der wohl
schnellste Luxusliner der Welt sein. Premiere feiert der Rocket 900
in Genf.
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Der Rocket 900 basiert auf dem S 65 AMG und dürfte der wohl schnellste Luxusliner der Welt sein. Premiere feiert der Rocket 900 in Genf.

© Stefan Baldauf
02.03.2015 - 08:26 Uhr von Uli Baumann

Wenn Brabus ein Modell Rocket nennt, dann steckt immer eine Portion Extra-Power darin. Der Rocket 900 basiert auf dem S 65 AMG und dürfte der wohl schnellste Luxusliner der Welt sein. Premiere feiert der Rocket 900 auf dem Autosalon in Genf.

Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum und ein paar Turbolader vielleicht. Brabus kombiniert im Brabus Rocket 900 gleich beides. Auf Basis des Mercedes S65 AMG mit Sechsliter-V12-Biturbomotor entsteht in Bottrop der Rocket 900, der auf dem Genfer Autosalon Weltpremiere feiert.

Brabus Rocket 900 ist über 350 km/h schnell

Mit neuer Kurbelwelle, neuen Pleuel und neuen Kolben wächst der Hubraum des V12 auf 6,3 Liter. Flankierend kommen ein optimierter Ansaugbereich, neuen Downpipes und neue Turbolader zum Einsatz. Zudem setzt Brabus auf eine staudruckoptimierte Edelstahlsportabgasanlage mit Klappensteuerung. Per neuer Motorsteuerungssoftware aufeinander abgestimmt soll der V12 so 900 PS und ein maximales Drehoment von 1.500 Nm abgeben. Mit Rücksicht auf den Antriebsstrang und die optimierte Siebengangautomatik wird dieser Wert im Auto aber auf 1.200 Nm limitiert. Unterstützt durch ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse soll der Brabus Rocket 900 in 3,7 Sekunden von null auf 100 km/h spurten. Nach nur 9,1 Sekunden werden 200 km/h erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 350 km/h.

Stabilisierenden Abtrieb liefert dabei ein Aerodynamikkit aus Kohlefaserlaminat. zum Paket zählen eine Frontspoilerlippe, Frontschürzenaufsätze, eine Heckspoilerlippe sowie eine neue Heckschürze mit integriertem Diffusor. Sichtcarbon-Elemente auf den Kotflügeln und Carbon-Spiegelcover dienen nur der Optik.

Brabus Rocket 900 ab rund 350.000 Euro

In den Radhäusern drehen sich wahlweise 21 oder 22 Zoll große Leichtmetallfelgen. Als Reifengrößen werden entsprechend 255/35 ZR 21 vorne und 295/30 ZR 21 oder 255/30 ZR 22 und 295/25 ZR 22 gefahren. Für eine Tieferlegung der Luftfederung um 15 mm sorgt ein spezielles Zusatzmodul.

Den Innenraum können sich Kunden ganz nach Gusto gestalten lassen. Edelholz, Carbon und Leder sorgen für ein luxuriös-sportliches Ambiente. Unter dem Schlagwort iBusiness kann der Rocket 900 auch mit einer umfassenden Infotainment und Multimediaausstattung aufgerüstet werden. Die Preise für den Brabus Rocket 900 starten bei 347.719 Euro.

Quelle: 2015 Motor-Presse Stuttgart
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