Continental-Cockpit für autonomes Fahren

Continental Integrated Interior Plattform IAA 2019
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Continental Integrated Interior Plattform IAA 2019

 © Continental

Continental zeigt auf der IAA 2019 ein Display, das beim autonomen Fahren nach oben fährt und damit zum mobilen Büro wird.

Auf der Integrated Interior Plattform (IIP), die Continental während der IAA zeigt, laufen gleichzeitig fahrrelevante Daten und Büro-Anwendungen wie zum Beispiel Mail, Telefon und Nachrichten. Die IIP ist dafür in der Lage, mehrere Displays im Cockpit anzusteuern. Eine Herausforderung, denn: „Dafür müssen auf der Plattform parallel sowohl Anwendungen mit hoher Sicherheitsstufe (Automotive Safety Integrity Level) als auch möglichst offene Anwendungen (etwa auf Android-Basis) aus unterschiedlichsten Quellen laufen können.“

Bildschirm mit Gestensteuerung

Fährt der Fahrer selbst, hat er einen Bildschirm vor sich, der sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht. Dort sieht der Fahrer die klassischen Anzeigen für Fahrdaten und ein Bild des kamerabasierten Rückspiegels. Per Geste kann der Fahrer Inhalte wie zum Beispiel eine hoch aufgelöste Navikarte auf seinen Bildschirm ziehen.

Schaltet der Fahrer in den autonomen Modus, fährt das Display nach oben – nun erscheinen zum Beispiel auch Büroanwendungen auf dem Display. Der Beifahrer kann während der fahrt sämtliche digitale Dienste nutzen. Der Bildschirm besteht aus mehreren Bildschirmen, die sich unter einer gemeinsamen Glasfläche befinden.

Konfigurierbares Display für 2030

Die IIP-Software entwickelt Continental in 20 Teams an vier Standorten in Europa und Asien – unter anderem in Wetzlar. Schon auf der IAA 2017 hatte Continental mit Augmented Reality einen ersten Stand seiner Cockpit Vision 2025 gezeigt: Besucher konnten Brillen aufsetzen und bekamen per Virtual Reality ein Bild des Cockpits gezeigt. Das IIP soll unterschiedliche Funktionen im Cockpit so darstellen, wie es der Fahrer möchte. Die Idee dazu geht auf Umfragen und Workshops mit Experten zurück, die Themen für die Mobilität in zehn Jahren entwickelt haben.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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