Die Preise des VW ID.3 1st (2020)

VW ID.3 1st
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VW ID.3 1st

© Volkswagen

30.000 Kunden haben sich für den ID.3 1st mit spezieller Ausstattung für unter 40.000 Euro registriert. Was die Frühbucher-Versionen kosten und was das für die Preise des Serienmodells bedeutet.

Um eines von maximal 30.000 Exemplaren der Einführungsversion ID.3 1st zu erhalten, muss man sich auf einer eigens eingerichteten Website registrieren und 1.000 Euro anzahlen. Das scheinen Kunden reichlich getan zu haben, denn VW verkündet nach nur 24 Stunden bereits über 10.000 Reservierungen für den ID.3 und spricht dabei sogar von zeitweise überlasteten Reservierungs-Systemen. Inzwischen wurden laut Volkswagen deutlich über 30.000 ID.3 vorbestellt.

Die Preise im Überblick

Obwohl der ID.3 inzwischen offiziell vorgestellt wurde, fehlen nach wie vor die exakten Preise. Alle Zeichen deuten auf folgendes Pricing: Der ID.3 First wird knapp unter 40.000 Euro kosten, für das günstigste Serienmodell stehen weniger als 30.000 Euro fest – vermutlich zwischen 29.000 und 29.500 Euro. In beiden Fällen können natürlich wie bei jedem E-Auto noch 4.000 Euro Fördergeld vom Nettopreis abgezogen werden, so dass am Ende inklusive E-Auto-Förderung etwas mehr mehr als 25.000 Euro als Einstiegspreis zu Buche schlagen.

3 Frühbucher-ID.3: 1st, Plus, Max

Inzwischen ist bekannt, dass es auch den ID.3 1st in den Ausstattungsvarianten Plus und Max geben wird. Dafür sind 45.000 bzw. 48.000 Euro zu erwarten. Die Basisausstattung des ID.3 1sT umfasst ein Navigationssystem, ein DAB+ Digitalradio, Sitzheizung und Lenkradheizung, Armlehnen vorne, ein Mode 2-Ladekabel und 18 Zoll-Alufelgen – vergleichbar mit einer Comfort-Ausstattung im Kompakt-Segment, so VW.

Der ID.3 1st Plus hat folgende Zusatzausstattungen serienmäßig: eine Rückfahrkamera, die automatische Distanzregelung ACC und das schlüssellose Zugangssystem Kessy Advanced. Im Innenraum ist der ID.3 First Plus außerdem mit Designsitzen, einer Mittelkonsole (inklusive 2 USB-C-Anschlüssen hinten, verschließbar per Rollo und beleuchtet) und Ambientelicht ausgestattet. Außen gehören getönte Scheiben, das Exterieur Style-Paket in Silber, LED-Matrix-Scheinwerfer, Matrix Stand-Brems-Blink-Rückleuchten und 19 Zoll-Alufelgen dazu.

In der Top-Version ID.3 1st Max, gehören zusätzlich das Augmented Reality (AR-)Head-up-Display, das Soundsystem „Beats“, ein großes Panorama-Glasdach und 20-Zoll-Aluräder zum Ausstattungsumfang. Hinzu kommen außerdem ein Spurhalteassistent mit Emergency Assist, ein Spurwechselassistent, Komforttelefonie mit induktivem Laden, Komfortsitze, ein ebener Ladeboden und große 20 Zoll-Alufelgen.

Ausgeliefert wird ab Sommer 2020, bis dahin will VW die registrierten Frühbucher kontinuierlich über die Bestellung sowie den Produktionsfortschritt informieren und zu Workshops oder möglicherweise zu Testfahrten einladen.

Bis dahin bleiben die Preisabstufungen für die späteren Serienversionen (nach der 1st-Edition) spekulativ. Vermutlich dürften die Leistungsstufen mit etwa 2000 Euro bis 2500 Euro zu Buche schlagen, die Ausstattungsvarianten dürften ebenfalls jeweils knapp 2000 bis 2300 Euro kosten. Die größere Batteriekapazität (von 45 auf 58 kWh) wird später wohl eher 4000 Euro extra kosten, die Steigerung von 58 auf 77 kWh ist größer und könnte daher gar mit rund 5000 Euro in einer späteren Preisliste stehen.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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