Dritter Seat-SUV (2018)

Seat SUV
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© Seat
12.09.2017 - 13:41 Uhr von Holger Wittich

Seat wird neben dem Ateca und dem Arona noch einen dritten SUV anbieten. Das Modell läuft ab 2018 im VW-Werk in Wolfsburg vom Band.

Einen Namen hat der dritte Seat-SUV jedoch noch nicht, den dürfen nämlich die Seat-Fans aussuchen. In vier Phasen wird international nach einem SUV-Namen gesucht werden. Die Voraussetzung: „Es muss sich um eine spanische Ortsbezeichnung oder Gegend handeln, der Name muss zu den Seat Markenwerten und den Eigenschaften der Produkte passen und nicht zuletzt muss er in verschiedenen Sprachen einfach auszusprechen sein. In dieser ersten Phase der Aktion wird jeder Vorschlag berücksichtigt, unabhängig davon, wie viele eingehen.“ Und diese erste Phase ist nun vorbei: Unter seat.com/seekingname haben bis zum 22.6.2017 insgesamt 133.332 Personen aus 106 Ländern ganze 10.130 Namensvorschläge eingereicht.

Seat-SUV erhält seinen Namen am 15. Oktober

In Phase 2 kommt es zur Vorauswahl an denen neben Seat-Experten und Namesfindungsspezialisten auch Kunden beteiligt sind. Hervorgegangen aus dieser Runde sind die Namensvorschläge Abrera, Alboran, Aran, Aranda, Avila, Donosti, Tarifa, Tarraco und Teide. Mit diesen Namensvorschlägen werden jetzt Tests in verschiedenen Märkten stattfinden, um zum Schluss vier Namen zu haben. Diese wurden jetzt auf der IAA bekannt gegeben. Geschafft haben es Alboran, Aranda, Avila oder Tarraco. Nach einem dieser vier spanischen Ortsnamen wird der neue SUV von Seat benannt werden, der 2018 auf den Markt kommen wird.

In der 3. Phase folgt eine öffentliche Abstimmung vom 12. bis zum 25. September. Der Name mit den meisten Stimmen gewinnt, der Gewinnername wird dann (Phase 4) am 15. Oktober 2017 bekannt gegeben.

Übrigens: Der spanische Autobauer hat sich Ende 2016 bzw. 2017 die folgenden Namen schützen lassen: Seat Vigo, Seat Formentor, Seat Formentera und Seat Mallorca. Der Seat Alora, der von einigen Medien genannt wird, ist nicht darunter.

Der neue Seat SUV basiert auf der MQB-A2-Plattform des Konzerns und soll das künftige Flaggschiffmodell des spanischen Herstellers sein. Er wird ein Segment über dem Ateca positioniert und soll als 5- und 7-Sitzer angeboten werden.

Während der Seat Arona auf der A0-Plattform basiert, die mit dem kommenden VW T-Cross (Polo-SUV) vergleichbar ist, so baut der Ateca auf der A1-Plattform auf, die auch den neuen VW T-Roc (Golf-SUV) trägt. Die Entsprechung der MQB-(Modularer Querbaukasten)-A2-Plattform wäre dann der Tiguan Allspace mit sieben Sitzen. Dieser verfügt über einen Radstand von 2.791 Millimeter (+109 mm gegenüber dem Tiguan). Das entspricht auch exakt dem Radstand des Skoda Kodiaq.

Antriebseitig wird sich der neue Seat-SUV aus derm Konzernregal bedienen und nur in der Basisausführung mit Vorderradantrieb auf den Markt kommen. Alle höher motorisierten SUV erhalten Allrad. Die Kraftübertragung übernimmt in den schwächeren Modellen ein manuelles Schaltgetriebe, bei den stärkeren Version ein DSG. In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen den neuen Seat Arona.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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