Elektrobusse für Hamburg

9/2019, Hochbahn Elektrobus
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9/2019, Hochbahn Elektrobus

 © Hochbahn

Das „Moin“ des Fahrers geht künftig seltener im Dieselgeräusch unter. Die Hamburger Hochbahn plant 530 neue Elektrobusse bis zum Jahr 2025. Sie sollen ihren Strom aus einer Batterie beziehen, Wasserstoff bleibt eine Option.

Im Schwerlastverkehr und bei der Personenbeförderung mit Bussen sehen viele Unternehmen die Brennstoffzelle für Elektroantriebe in einer Führungsposition. Anbieter wie Flixbus testen Brennstoffzellenbusse, Toyota will 2020 im Rahmen der Olympischen Spiele in Tokio entsprechende Fahrzeuge für den Personentransport einsetzen.

Bei der Hamburger Hochbahn hat aktuell zwei Elektrobusse mit Brennstoffzelle als Range Extender im Testbetrieb und sieht Wasserstoff als Energieträger als „strategische Option“. Vier weitere solcher Busse wurden bereits wieder verkauft. Bei der Anschaffung von 530 emissionsfreien Bussen bis zum Jahr 2025 setzen die Verkehrsbetriebe der Hansestadt aber auf batteriegespeiste Elektrofahrzeuge. Schon Ende 2022 soll die gesamte Flotte 160 Elektrobusse umfassen, darunter auch 50 Gelenkbusse mit einer Gesamtlänge von 18 Metern.

1.000 E-Busse bis 2030

Bis Ende des kommenden Jahrzehnts sollen alle Busse der Hochbahn lokal emissionsfrei unterwegs sein, dabei handelt es sich um 1.000 Fahrzeuge. Ab Anfang 2020 will man keine Busse mit Dieselmotor mehr bestellen.

Der Anforderungskatalog der Hochbahn sieht eine Reichweite von 200 Kilometern (150 Kilometer bei Gelenkbussen) vor, bevor die Batterien nachgeladen werden müssen. Aktuell schaffen die bei der Hochbahn eingesetzten Elektrobusse nur um 150 Kilometer. Hier wird von den Herstellern eine Steigerung erwartet.

Das Nachladen von Strom soll den Plänen der Hochbahn zufolge grundsätzlich im eigenen Depot erfolgen, dazu könnte man je nach Möglichkeit und Bedarf auch an Endhaltestellen einzelner Linien nachladen. Hier stehen Busse oftmals länger. Auf einer Linie, der 109, testen die Hamburger zudem das Nachladen während der Fahrt mit einem Stromabnehmer und Oberleitung.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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