Erlkönig Mercedes A-Klasse W177

Zwar wird das Cockpit noch mit einem aufgeklebten Rahmen
verfälscht, die digitalen Anzeigen sind aber zu erkennen. Ebenso
der große Bildschirm in der Mitte des Armaturenträgers. Er trägt
einen Chromrahmen und es zeigt sich tatsächlich nur eine kleine
abgrenzende Oberkante.
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Zwar wird das Cockpit noch mit einem aufgeklebten Rahmen verfälscht, die digitalen Anzeigen sind aber zu erkennen. Ebenso der große Bildschirm in der Mitte des Armaturenträgers. Er trägt einen Chromrahmen und es zeigt sich tatsächlich nur eine kleine abgrenzende Oberkante.

© Stefan Baldauf
13.06.2017 - 11:34 Uhr von Holger Wittich

Mercedes wird Anfang 2018 die neue Generation der A-Klasse (W177) auf den Markt bringen. Wir haben die ersten Cockpiot-Bilder und die neue A-Klasse mit weniger Tarnung erwischt. Außerdem gibt es neue Infos zum Mercedes-AMG A45.

Neue Mercedes A-Klasse mit neuen Varianten

Seit 2012 ist die A-Klasse (intern W176) in Deutschland am Start und hat auf der MFA-Plattform (Modulare Frontantriebsplattform) noch die weiteren Mercedes-Modelle GLA, CLA sowie CLA-Shooting Break hervorgebracht darüber hinaus basieren aktuell noch der Infiniti Q30 sowie der QX30 auf dieser Plattform.

Mit der neuen Generation der A-Klasse wird die Anzahl der Varianten noch steigen – u.a. um eine Stufenheck-Version der A-Klasse, die für den chinesischen Markt interessant sein dürfte sowie um einen Mercedes GLB, der sich als kleiner SUV an der G-Klasse orientieren soll. Als Plattform für alle Modelle dient die neue MFA2-Basis. Sie soll das Fahrzeuggewicht nochmals um 50 Kilogramm reduzieren helfen und dazu die Karosserie steifer machen. Der Radstand der neuen Mercedes A-Klasse wächst um rund 2 Zentimeter, was den Passagieren zu Gute kommen dürfte. Besonders der hintere Einstieg soll bequemer ausfallen.

Virtuelles Cockpit für die A-Klasse?

Diese dürfen sich dann selbstverständlich über ein neu designtes Interieur freuen, wobei die Frage im Raum steht, ob die großen Cockpit-Monitore aus der S- und E- und C-Klasse noch weiter nach unten durchgereicht werden.

Einen ersten Hinweis gibt die EQ-Studie, hier standen die Bildschirme ohne Cockpitdach frei auf dem Armaturenträger. Unsere ersten Erlkönig-Bilder bestätigen das. Zwar wird das Cockpit noch mit einem aufgeklebten Rahmen verfälscht, die digitalen Anzeigen sind aber zu erkennen. Ebenso der große Bildschirm in der Mitte des Armaturenträgers. Er trägt einen Chromrahmen und es zeigt sich tatsächlich nur eine kleine abgrenzende Oberkante. Ob es in der Basisausführung nach wie vor analoge Instrumente geben wird, ist noch unklar. Mittelfristig haben die Analog-Insturmente ausgedient. Der Dreh-Drücksteller in der Mittelkonsole hat ebenfalls ausgedient.

Neue A-Klasse wieder mit kleinen Motoren von Renault

Klar hingegen ist das Motoren-Konzept. Die kleineren Diesel-Aggregate werden auch in der neuen Generation wieder von Kooperationspartner Renault zugeliefert. Die Zweiliter-Selbstzünder werden von OM 654-Aggregaten ersetzt, wie sie in der neuen E-Klasse zum Einsatz kommen. Diese leisten 150 beziehungsweise 194 PS.

Bei den Otto-Motoren ist ebenfalls eine neuen Motorengeneration am Start. Die intern M254 genannten Antriebe (Nachfolger des M274) werden erst 2017 eingeführt. Sie verfügen nach wie vor über 2 Liter Hubraum, Direkteinspritzung und Aufladung – wobei auch E-Lader zum Einsatz kommen könnten. Neben dem A250 und der AMG 45-Version (über 400 PS) soll auch bei der A-Klasse eine neue Power-Version eingeschoben werden. Leistungsausbeute: Rund 280 PS. Die AMG-Version der A-Klasse wird über mehr als 408 PS verfügen, die er aus dem neuen Zweiliter schöfen wird. Der Vierzylinder mit Riemengetriebenem Starter-Generator und 48-Volt-Bordnetz ist dank der neuen Neugang-Automatik mit allen vier Rädern gekoppelt. Sie ersetzt die aktuelle Siebengangautomatik und erlaubt eine breitere Spreizung und verkraften auch mehr Drehmoment. Ein E-Turbo wird später ebenfalls in die A-Klasse Einzug halten.

Auch in Sachen Hybrid-Technik wird die A-Klasse aufgerüstet. Die rein elektrischen Reichweiten sollen bis zu 100 km betragen.

Ansonsten soll die zweite Generation die Mängel der ersten aufarbeiten. Mehr Übersichtlichkeit, eine größere Kofferraumöffnung sowie mehr Platz im Fond sind angestrebt. Auch in Sachen Design wird sich die neue A-Klasse mit deutlich weniger Sicken zeigen. Die neue Mercedes A-Klasse wird preislich so um die 25.000 Euro starten.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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