Erlkönig VW Golf GTI Clubsport (2020): Warum der TCR den Namen wechselt

Erlkönig VW Golf GTI Clubsport (2020): Warum der TCR den Namen
wechselt
Bild 1 von 31

Erlkönig VW Golf GTI Clubsport (2020): Warum der TCR den Namen wechselt

© Stefan Baldauf

Noch im Spätsommer 2020 schickt VW die nächststärkste GTI-Variante des Golf vor die Tür. Die bekommt 300 PS und einen neuen Namen.

Der klassische GTI ist kaum geboren, da klopft bereits die nächste Evolutionsstufe an die Tür des Golf-Kreiß­saals. Es ist der GTI TCR, der sich mit dem Modellwechsel im Spätsommer 2020 wohl vom Kürzel TCR verabschieden wird. Der Grund ist so banal wie einleuchtend: Das VW-Engagement bei den TCR-Tourenwagen ist Geschichte, die Wolfsburger orientieren sich im Motorsport ausschließlich auf den Elektroantrieb. Mit dem hat der scharfe GTI nicht mal homöopathische Gemeinsamkeiten und deshalb gehen wir davon aus, dass auch das TCR-Logo am Heck verschwinden wird. Wie auto motor und sport aus Unternehmenskreisen erfuhr, favorisiert man bei VW aktuell den Namens-Zusatz Clubsport.

Doppelkupplung oder Handschalter?

Den Fans wird’s wahrscheinlich egal sein. Was zählt, sind nicht Buchstaben, sondern Performance. Und die folgt 1:1 der Idee, die wir schon vom TCR kennen: alles ein bisschen stärker, tiefer, größer und dynamischer als beim klassischen GTI. Heißt: Statt 245 PS quetschen die Motorenentwickler 300 PS (+ zehn PS zum Vorgänger) aus dem Turbo-Benziner und verzichten dabei wie gehabt auf jeglichen elektrischen Firlefanz. Keine Mildhybridisierung, kein Plugin-Hybrid. Turbo-Verbrenner pur. Spannend wird’s beim Thema Getriebe. Das Siebengang-Doppelkupplungs-DSG ist gesetzt. Ob es allerdings auch einen Handschalter geben wird, ist noch nicht klar.

Keine Dreitürer mehr

In Sachen Optik bekommt der Clubsport eine noch aggressiveren Frontschürze sowie zum GTI leicht veränderte Auspuffendrohre; optional wird es wohl eine Sportauspuffanlage geben. Um beim Thema Unterscheidbarkeit vorzusorgen, bekommt der Clubsport auch eine eigene LED-Leuchtengrafik für Front- und Heckscheinwerfer. Wie den Golf 8 insgesamt gibt es auch die GTI-Familie ausschließlich als Fünftürer. Bremsen und Fahrwerk werden auf GTI-Basis weiter verfeinert, gelochte Bremsscheiben gibt es dann nur für die Clubsport-Variante. Bleibt die Frage nach dem Preis. Der Vorgänger sortierte sich bei rund 39.000 Euro ein. Wir gehen davon aus, dass auch der Clubsport-8er unterhalb der 40.000-Euro-Marke liegen wird.

Quelle: 2020 Motor-Presse Stuttgart
Top-Themen
Wer kein offensichtlicher Ökopionier sein will, könnte seinen Tesla tarnen. Wir haben ein paar Designs ausprobiert und ...mehr
Die Coupé-Version des VW Polo-SUV T-Cross startet in Südamerika. Wir haben die ersten Bilder und Infos zum Nivus, der ...mehr
Elon Musk ist zusammen mit Jay Leno den neuen Cybertruck gefahren – und hat dabei ein mögliches neues Modell angekündigt.mehr
Anzeige