Erlkönige des Monats Juli 2019

BMW hat den X7 Ende 2018 präsentiert, jetzt zieht Alpina
nach.
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BMW hat den X7 Ende 2018 präsentiert, jetzt zieht Alpina nach.

© Stefan Baldauf

Im Juli sind unserem Erlkönigjäger mehr als 20 Prototypen vor die Linse gefahren. Dabei sind Mercedes und BMW besonders aktiv. Aber auch die anderen Hersteller haben ihre geheime Testflotte ausgeschickt. Wir zeigen Ihnen, was Sie eigentlich nicht sehen sollten.

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Mercedes und BMW – die beiden großen deutschen Autobauer haben derzeit jeweils fünf Modelle im Test, die wir abgeschossen haben. Dabei könnten die Fahrzeuge kaum unterschiedlicher sein.

Die Elektro-S-Klasse

Einen ersten Scoops landete unser Erlkönig-Fotograf, als er den Mercedes EQS in voller Schönheit ablichtete. Die elektrische Oberklasse erhält ein große Heckklappe, die das Heckfenster einschließt und bis ins Dach reicht. Ansonsten läuft das Heck flach bis zum Heckbürzel aus. Der Viertürer verfügt über eine leicht gebogene untere Fensterlinie, die Außenspiegel stehen auf der Türbrüstung. Augenfällig sind die sehr spitz nach vorne zulaufenden Fenster. Der EQS bekommt – wie die S-Klasse – ausfahrbare, aber auch die normalen Türgriffe. Die Scheiben in den Türen sind rahmenlos.

Die Reichweite des EQS soll bei rund 500 Kilometer nach WLTP liegen. Die Leistung wird über den 408 PS und 765 Nm des EQC liegen. Mit dem E-Antrieb erhält der EQS natürlich einen intelligenten Allradantrieb.

Die Maybach-S-Klasse

Mercedes kann aber auch noch konventionelle Fahrzeuge in der Oberklasse: So zum Beispiel die Maybach-Edition der S-Klasse. Die tritt mit einem deutlich vergrößerten Radstand an. Der Längenzuwachs gegenüber der Basis-S-Klasse wird bei gut 30 Zentimetern liegen. Natürlich übernimmt auch die Maybach-Version alle neuen Features der S-Klasse, fügt die aber in ein noch luxuriöser gestaltetes Ambiente ein. Als gesetzt dürfen Einzelsitze mit Liege-, Massage- und Klimatisierungsfunktion sowie Fußstützen gelten. Auf der Antriebsseite erwarten wir als Topmotor erneut den Sechsliter-V12-Biturbo-Motor mit gut 630 PS und 1.000 Nm Drehmoment, der an einen Hinterradantrieb gekoppelt ist.

Nicht ganz so viel Output verspricht die 45er-Version des neuen GLB. Der Mini-GLS leistet 387 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 480 Nm bereit. In der S-Version sind es 421 PS und 500 Nm. Und da wir uns schon in der richtigen Baureihe befinden, gibt es auch noch in diesem Monat den neuen GLA, der optisch dynamischer ausfällt. Am unteren Ende der automobilen Nahrungskette steht dann noch das Facelift des Smart Forfour.

BMW 2er Gran Coupé statt 1er Limo

Bei BMW sieht die Welt im Vergleich zum Konkurrenten Mercedes ganz anders aus. Da ist uns zum Beispiel das BMW 2er Gran Coupé in die Fotofalle gegangen. Der Viertürer kommt 2020 auf den Markt. Sehr wahrscheinlich halten in den Frontantriebskompakten von BMW die bekannten Motorvarianten Einzug.

Also der 218d, 220d und 225d auf der Dieselseite, bei den Benzinern vermutlich 218i, 220i und 225i und der jetzt gezeigte kräftige Vierzylinder im M235i. Die Diesel bekommen serienmäßig SCR-Kat und Harnstoffeinspritzung. Auch ein Plug-in-Hybrid wie beim Mini Countryman oder beim BMW 225 xe Active Tourer ist in Planung.

Stoffdach statt Klappdach

Etwas weiter oben in der Modellpalette kündigt sich der neue BMW 4er an, aber auch der M4, den wir erstmals als Cabrio zeigen können – und zwar mit Stoffverdeck. Diese Dachlösung spart nicht nur Gewicht (das aktuelle Cabrio ist 229 Kilo schwerer als das Coupé), sondern schafft auch mehr Platz im Kofferraum.

In der Heckschürze puffen doppelflutige Endrohre rechts und links aus. Das Abgas entsteht in einem Dreiliter-Reihensechszylinder mit Twin-Turbo, das Aggregat stellt dabei 480 PS zur Verfügung. Hat der Kunde das optionale Competition-Paket gewählt, sind 510 PS drin. Über eine Achtgang-Automatik führt der Motor die Leistung an alle vier Räder ab, wobei der Allrad in Anlehnung an das M5-x-Drive-Allradsystem hecklastig ausgelegt ist. Und was bringt BMW sonst noch? Das steht das 5er-Facelift ebenso an, wie die Alpina-Version des X7 mit über 600 PS.

Von E-Tiguan bis Lotus-SUV

Aber auch andere Hersteller haben schöne Prototypen und Erlkönige in diesem Monat für uns. VW schickte den ID. Crozz, also die elektrisch VW Tiguan-Version auf Testfahrt. Auch ein VW Golf GTI ist schon unterwegs. Audi testet gerade den RS Q3 sowie den S5 als Sportback und der Testfahrer des Porsche 911 GT3 erholt sich wohl noch von der Panne auf Nürburgring. Und sonst noch erwischt: Opel Insignia, Land Rover Defender, Jaguar F-Type, Lotus SUV und Lynk & Co 05 sowie Fiat 500 Electric.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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