Fisker Ocean (2021)

Fisker Ocean
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Fisker Ocean

© Fisker

Henrik Fisker gibt mit verschiedenen Teaser-Bildern einen Ausblick auf ein weiteres Elektro-Modell. Der SUV mit dem Namen „ Ocean“ soll als Großserien-Modell in der zweiten Jahreshälfte 2021 auf den Markt kommen. Die Auftragsbücher für die Vorbestellungen wurden jetzt geöffnet.

Als Einstiegspreis kündigt Fisker unter 40.000 Dollar (rund 35.000 Euro) an. Mit dem Ocean zielt Fisker klar auf den Konkurrenten Tesla mit seinem neuen Model Y.

Fisker Ocean mit knapp 500 Kilometer Reichweite

Die Informationen zu dem Fisker Ocean sind noch recht spärlich. Das Modell soll mit einem Lithium-Ionen-Akku mit mindestens 80 kWh auf den Markt kommen. Die Reichweite liegt bei bis zu 300 Meilen, umgerechnet etwa 480 Kilometer. Zwei Elektromotoren treiben vorne und hinten die Achse des SUV an und bilden so den Allradantrieb. Ein mit Solarmodulen bestücktes Dach soll zusätzlich Energie liefern, alleine damit soll der Ocean im Jahr 1.600 Kilometer zurücklegen. Insgesamt misst der E-SUV 4,64 Meter in der Länge.

Für den veganen Innenraum verspricht Fisker auf Knopfdruck ein Open-Air-Feeling für die Passagiere, ohne die Struktur und die Sicherheit der Karosserie zu gefährden. Der E-SUV soll den Passagieren viel Platz bieten. Der Fahrer erhält ein Headup-Display sowie eine intuitive Benutzeroberfläche zur Steuerung der Infotainment- und Komfort-Systeme. Zudem entwickelt das Unternehmen ein Concierge-Service-System für den persönlichen Service und die Wartung des Fahrzeugs.

Direktvertrieb in den USA

Optisch geben die Teaser-Bilder noch nicht viel Aufschluss über Proportionen und Gesamt-Styling. Zu erkennen ist eine massive Front mit großem Grill und schmalen Scheinwerfereinheiten sowie ein konturierte Motorhaube. Ein kleines, recht hoch verbautes Radar-System hinter Glas ist in der Front untergebracht. Kräftig ausgestellte Radhäuser verleihen dem Elektro-SUV einen muskulösen Auftritt. Gegen Aufpreis bietet Fisker sogar 22 Zoll große Leichtmetallfelgen an. Die seitliche Fensterlinie steigt zur C-Säule hin an. Die C-Säule selbst integriert die Blinker. Der Vertrieb des Modells erfolgt ausschließlich direkt in den USA. Später könnte der Verkauf auch global möglich sein. Seine Premiere soll der Fisker-SUV am 4. Januar 2020 feiern, die Orderbücher sind seit dem 27.11. offen. An die Kunden gehen sollen die ersten Modelle dann 2022. Als Anzahlung für eine Reservierung verlangt Fisker 250 Dollar. Finale Kaufpreise werden nicht genannt, dafür verschiedene Leasing-Modelle. So sollen Kunden für knapp 3.000 Dollar Basiszahlung und monatlich 379 Dollar einen Full-Service erhalten und bis zu 30.000 Meilen jährlich fahren dürfen.

Mit dem Launch des Elektro-SUV 2021 verschiebt sich auch die Premiere des Fisker Sportwagens E-Motion. Hier will Fisker erstmals eine Feststoffbatterie, die in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner entsteht, verbauen. Sie soll in fünf bis zehn Minuten geladen sein. Der E-SUV kommt indes noch mit einer Lithium-Ionen-Batterie daher und kommt noch vor dem E-Motion auf den Markt.

Fisker gibt nicht auf

Henrik Fisker ist ein dänischer Automobildesigner und wurde bekannt durch das Design des BMW Z8 und Aston Martin DB9. Auch Auftragsarbeiten unter anderem für Tesla nahm Fisker an. Allerdings endete die Zusammenarbeit in einem Rechtsstreit über Geschäftsgeheimnisse, den Fisker vor Gericht gewann. Als Fisker Automotive legte der Däne den Plug-in-Sportwagen Fisker Karma auf, der rund 2.000 mal ab 2010 verkauft wurde. Geschäftlich ging es nach der Insolvenz seines Batteriezulieferers A123 bergab, bis zur eigenen Pleite. Der chinesische Autokonzern Wanxiang erwarb beide Insolvenzmassen und legt eine überarbeitete Version des Karma als „ Karma Revero“ auf. Fisker selbst konnte seinen Marken-Namen retten und gründete die Fisker Inc., die nun reine Elektroautos auf den Markt bringen will.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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