Ford Kuga (2019) im ersten Check

Ford Kuga, Exterieur
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Ford Kuga, Exterieur

© Aleksander Marko Perkovic
03.04.2019 - 15:41 Uhr von Stefan Cerchez

Der neue Kuga soll bei Platzangebot und Qualitätseindruck nicht nur zur Konkurrenz aufschließen, sondern diese auch übertreffen. Wir checken bei unserer ersten Begegnung, ob er das Versprechen halten kann.

Wer in den neuen Kuga einsteigt und bereits den aktuellen Focus kennt, wird sich sofort heimisch fühlen. Kein Wunder, das aufgeräumte Cockpit mit fühlbar hochwertigeren Materialien, frei stehendem Acht-Zoll-Touchscreen in der Mitte und dem Infotainment-System Sync3 entspricht fast vollständig jenem des Plattformbruders. Im Kuga wird es ergänzt um die Option auf volldigitale Instrumente (Serie im Vignale) und angepasst an den etwas höheren Hüftpunkt (Sitzhöhe: angenehme plus 35 mm gegenüber dem Focus). Die Rundumsicht ist SUV-typisch vor allem nach schräg hinten nicht optimal, dennoch fühlt man sich dank nicht allzu hoher Fensterlinie nicht eingekastelt im neuen Kuga.

Apropos Sitzen: Platzangebot und Raumgefühl erweisen sich bei unserer ersten Begegnung dem Vorgänger mindestens ebenbürtig oder sogar überlegen. Dies gilt insbesondere für die großzügige Bein- und Kopffreiheit im Fond, selbst wenn vorne große Insassen sitzen oder das optionale Panoramadach an Bord ist. Dazu trägt auch die im Kuga III erstmals verschiebbare Rückbank ihren Teil bei. Ihre Lehnenteile legen sich zudem nun vom Kofferraum aus fernentriegelbar flach. Angaben zum Kofferraumvolumen macht Ford noch nicht, es dürfte aber klar über dem Niveau des Vorgängers liegen (456 Liter). Über dem Gepäckabteil thront hier übrigens kein Rollo, sondern eine flexible Abdeckung, die fix an der Heckklappe befestigt ist, mit dieser nach oben schwenkt und im Bedarfsfall unter dem variablen Boden verschwinden kann.

So zeigt sich der neue Kuga nicht nur äußerlich gewandelt, sondern auch im Inneren auf einem Zeit- und Segmentgemäßen Niveau. Wie er sich gegen die direkte Konkurrenz schlägt, lesen sie demnächst hier in unserem ersten Vergleich.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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