Mercedes EQG (2022)

Ist das nicht ein etwas ungemütlicher Ort für ein Fotoshooting?
Naja, wenn´s einer dort hin schafft, dann der Mercedes G.
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Ist das nicht ein etwas ungemütlicher Ort für ein Fotoshooting? Naja, wenn´s einer dort hin schafft, dann der Mercedes G.

© Mercedes

Mercedes bringt eine rein elektrisch angetriebene Version der legendären G-Klasse an den Start. Dies bestätigte Daimler-Boss Ola Källenius auf einem Branchenkongress.

„Es wird eine emissionsfreie EV-Version der Mercedes G-Klasse geben. In der Vergangenheit hatte es Diskussionen gegeben, das Modell einzustellen. So wie ich das nun sehe, ist der letzte Mercedes, den wir bauen, eine G-Klasse.“

Die Bestätigung folgt auf eine Reihe von Spekulationen. So hatte das Unternehmen bereits 2017 die Baureihen-Bezeichnungen aller EQ-Modell schützen lassen – darunter auch den Modellnamen „EQG“. Anfang 2018 rang der ehemalige Gouverneur von Kalifornien Arnold Schwarzenegger öffentlich Dieter Zetsche eine vage Zusagen für die E-Version des G ab, worauf der damalige Geländewagenchef Gunnar Güthenke gegenüber auto motor und sport (Heft 5/2018) sagte: „Tja, da haben wir jetzt wohl einen Entwicklungsauftrag. Zumindest würde sich die Konstruktion mit Leiterrahmen gut dafür eignen, die Batterien unterzubringen.“

Mercedes sucht Entwickler

Übrigens: Seit Mitte 2019 sucht der Autobauer am Produktionsstandort der G-Klasse einen Entwicklungsingenieur für das Energiemanagement und Ladesystem im elektrischen Antriebsstrang der G-Klasse. Schon in der Jobbeschreibung spricht Daimler von der „Systemverantwortung … bis zu Serienreife“.

Welche Möglichkeiten die Mercedes G-Klasse hat, zeigte Ende 2017 auch die österreichische Firma Kreisel. Sie baute, neben einem Hummer H1, auch eine G-Klasse mit elektrischem Antriebsstrang, der aus zwei E-Motoren mit 490 PS bestand.

Optisch dürfte der Unterschied vom Mercedes G-Modell auf den EQG nicht besonderes stark ausfallen. Als kleine Blaupause könnte man das kastige Design des kommenden nehmen, die Elektroversion des GLB.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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