Mercedes-Benz Sprinter City 75

Der neue Mercedes-Benz Sprinter City 75 kommt dieses Jahr auf
den Markt.
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Der neue Mercedes-Benz Sprinter City 75 kommt dieses Jahr auf den Markt.

© MediaPortal Daimler AG
11.07.2018 - 18:39 Uhr von Marcel Sommer

Mit dem neuen Sprinter City 75 von Mercedes-Benz rollt ein neuer Stadtbus ins Straßenbild. Bis zu 38 Plätze bietet der 8,50 Meter lange und nur 2,02 Meter breite Neuling. Gute Voraussetzungen für den Einsatz in engen Innenstädten. P

Marktstart für den neuen Mercedes-Benz Sprinter City 75 und seine Brüder (Sprinter Transfer 23, 35 und Sprinter Mobility 23) soll dieses Jahr sein. Premiere feiert der Bus auf der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover im September 2018. Alle Modelle basieren auf dem Sprinter mit Hinterrad- oder optional Allradantrieb. Der neue Sprinter City 75 darf bis zu 6,8 Tonnen auf die Waage bringen und weist einen Radstand von 5,10 Metern auf. Dass er überhaupt so viel laden darf, verdankt er nicht zuletzt der luftgefederten Hochlast-Hinterachse, die den Platz der bisherigen Doppelachse eingenommen hat. Seine Außenhaut besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Die seitliche Panorama-Verglasung kann auch als Doppelverglasung geordert werden.

Damit der auf einem eigenständigen Gerippe-Aufbau basierende Sprinter sanft verzögert, dafür sorgt die verschleißlose Zusatzbremse Telma-Retarder mit 350 Newtonmeter Bremsleistung. Optional steht noch eine Parkbremse für die Versionen bis 4,1 Tonnen maximalem Gesamtgewicht zur Verfügung. Hinzu kommen Assistenten wie der Seitenwind-, Abstandshalte-, aktiver Brems- und aktiver Spurthalteassistent. Der neue Mercedes-Benz Sprinter City 75 lässt sich zudem schlüssellos starten.

Erstmals elektronisches Sonnenrollo an Bord

Das Cockpit kommt nun mit zahlreichen Ablagen und Lademöglichkeiten für elektronische Geräte und einem 7,0 oder 10,25 Zoll großen hochauflösenden farbigen Bildschirm daher, der in der Mittelkonsole installiert ist und das neue Infotainmentsystem MBUX beinhaltet. Der Fahrer kann sich erstmals mit einem elektrischen Sonnenrollo vor der tiefstehenden Sonne schützen. Der Zahltisch stammt vom Vorgänger. Während der Fahrer in puncto Klimatisierung auf eine halbautomatische Klimaanlage und eine elektrische Warmluft-Zusatzheizung zurückgreift, erfolgt die Klimatisierung des Fahrgastraums per Aufdach-Klimaanlage mit elf Kilowatt Leistung, einem Wärmetauscher mit Gebläsen sowie einer Konvektorenheizung. Zudem sind Dachlüfter serienmäßig verbaut – Klappfenster sind optional.

Aufgrund seiner Stufenhöhe von 27 Zentimetern verzichtet Mercedes-Benz bei seinem neuen Sprinter City 75 auf die Kneelingfunktion. Serienmäßig ist eine Klapprampe eingebaut, die direkten Zugang zur Niederflurzone bereitet. Hier finden bis zu sieben Klappsitze oder 26 stehende Passagiere Platz. Die Omnibus-Innendecke mit beidseitigen Lüftungskanälen beherbergt die neue LED-Beleuchtung. Der Ein- und Ausstieg erfolgt durch eine zweiflügelige Außenschwenktür nach der Vorderachse und eine einflügelige Hecktür.

Unterstützung vom Sprinter City 45

Das aktuelle Spitzenmodell Mercedes-Benz Sprinter City 75 wird vorerst vom Sprinter City 45 unterstützt, der im Frühjahr 2019 seine Premiere feiert. Dieser 7,40 Meter lange Sprinter erfüllt durch eine geänderte Bestuhlung die Zulassung als Linienbus der Klasse 1. 30 Fahrgastplätze, darunter 13 Sitzplätze sind möglich. Das maximal zulässige Gesamtgewicht beträgt 5,5 Tonnen.

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
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