Neue Mercedes S-Klasse (W223) ab 2020

Mercedes S-Klasse Erlkönig
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Mercedes S-Klasse Erlkönig

© Stefan Baldauf

2020 geht die neue elfte Generation des S-Klasse an den Start. Hier lesen Sie alles über die neue Luxuslimousine mit dem riesigen Bildschirm im Cockpit.

Die aktuelle Baureihe (W222) kam bereits 2013 auf den Markt und erhielt im April 2017 eine Modellpflege. 2020 geht die neue elfte Generation an den Start. Trotz der schweren Tarnung gibt sich die neue S-Klasse als solche zu erkennen. Klassisch die Proportionen mit den kurzen Überhängen, dem leicht abfallenden Kofferraumdeckel und der langen Motorhaube. Natürlich gibt der Prototyp noch nicht das finale Design wieder.

Neues Riesen-Displays in der neue S-Klasse

Schauen wir in die nächste Generation der S-Klasse: Zu sehen gibt es das große Tachodisplay vor dem Lenkrad. Im Erlkönig prangt der Bildschirm mit Tacho und Drehzahlmesser deutlich weiter in Richtung Fahrer und dürfte noch auf den aktuellen Armaturenträger aufgesetzt sein. Rechts daneben zeigen sich weit oben positionierte Luftschlitze. Auf den neuesten Bildern vom Innenraum verzichtet Mercedes offensichtlich auf ein zweites Display neben dem Cockpitscreen. Stattdessen bildet ein überdimensionaler zweiter Bildschirm die Mittelkonsole. Chromumrandet mit einer Steuerleiste am unteren Ende misst der Screen locker 30 Zentimeter in der Breite und 40 Zentimeter in der Höhe.

Elektrik und Elektronik können in der neuen S-Klasse per „ Over-the-Air“ auf den neuesten Stand gebracht werden. Auch in Sachen Sicherheitstechnologie sollte das Flaggschiff zum Marktstart mit innovativen Highlights aufwarten. So kommt hier auch eine neue AirbagGeneration zum Einsatz. Mercedes zeigt noch 2019 auf Basis einer S-Klasse neue Sicherheitstechnologien.

Neue Mercedes-Klasse wird leichter

Die neue Mercedes S-Klasse fällt in der neuen Generation noch größer aus, um den Passagieren noch mehr Raum bieten zu können. Entsprechend muss auch beim Gewicht wieder einiges eingespart werden, nicht zuletzt dank Carbon und Aluminium wird das Gewicht deutlich sinken. Aktuell wiegt das Modell rund 2 Tonnen. Dazu verwendet Mercedes erstmals die neue Heckantriebsplattform MRA II, denn das aktuelle Modelle W222 basiert noch auf der einer Weiterentwicklung der alten W221-Plattform. Mit dieser neuen Plattform erhält die neue S-Klasse auch eine Hinterradlenkung, die den Luxusliner deutlich wendiger machen soll. Der Lenkeinschlag ist dabei deutlich größer als bei anderen bekannten Systemen.

Mit Stand heute lässt sich nur wenig zu den möglichen Motorisierungen sagen. Fix ist aber: Um den Verbrauch zu senken, wird jeder Antrieb elektrifiziert – als Mildhybrid oder Plugin-Hybrid. Dazu hält natürlich ein 48-Volt-Bordnetz Einzug. Von Daimler-Chef Ola Källenius bestätigt wurde auch der V12, der weiter Topmotor in der S-Klasse bleiben wird.

W223 fährt autonom

Autonomes Fahren dürfte in der neuen S-Klasse ebenfalls ein großes Thema sein. Aller Voraussicht nach ist Level 4 drin, falls der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen schafft. Ansonsten werden sich die Stuttgarter beim neuen Audi A8 das Aktivfahrwerk abgucken, dass im Falle eines Seiten-Crashs die Karosserie abhebt. Ebenfalls fix: Die neue S-Klasse erhält eine Super-Ausführung des eben erst vorgestellten MBUX-Connenctivity-Systems.

Analog zur aktuelle S-Klasse diversifiziert Mercedes seine Baureihe und stellt der S-Klasse eine Langversion, ein Coupé, sowie ein Cabrio, die AMG-Versionen und die Luxusversion Maybach zur Seite.

Quelle: 2019 Motor-Presse Stuttgart
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