Neuer BMW X2 (2018)

BMW kündigt den X2 als "Premiere einer neuen Gattung" an. Das
ist Marketing-Lyrik, sachlich betrachtet handelt es sich um ein
SUV-Coupé.
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BMW kündigt den X2 als "Premiere einer neuen Gattung" an. Das ist Marketing-Lyrik, sachlich betrachtet handelt es sich um ein SUV-Coupé.

© BMW
25.10.2017 - 18:00 Uhr von Uli Baumann

BMW bringt mit dem X2 ein kleines SUV-Coupé auf Basis des neuen X1. Antreten soll der neue BMW X2 ab 2018. Wir haben alle Bilder und Infos hier.

  • Karosserie und Innenraum
  • Ausstattung und Preise

Mit dem X6 und später auch dem X4 hat BMW das SUV-Coupé erfolgreich am Markt platziert. So erfolgreich, dass mittlerweile viele andere Hersteller auch in diese Nische eingestiegen sind. Doch auch BMW selbst legt weiter nach. Auf dem Pariser Autosalon 2016 präsentierte BMW das Concept X2, das Serienmodell des kleinen SUV steht in Detroit. Bestellbar ist der X2 ab November, im März 2018 kommt er zu den Händlern und Kunden. Der X2 soll die SUV Coupé-Linie bei BMW nach unten ausbauen.

Neues Kompakt-SUV-Coupé

BMW kündigt den X2 als „Premiere einer neuen Gattung“ an. Das ist leicht übertrieben, erfüllen doch schon Nissan Juke und Range Rover Evoque den Wunsch nach einem SUV-Coupé. Anders als den Range Rover den Evoque, bietet BMW den X2 nicht zweitürig an. Der Kompakt-SUV aus Bayern hat vier Türen und nutzt ansonsten das Erfolgsrezept von X6 und X4: flachere Dachlinie, bulliger Auftritt, darunter die Technik eines bekannten Modells. Der BMW X2 baut wie schon der neue X1 und der Mini Countryman auf der UKL2-Plattform mit quer eingebauten Motoren und vorrangiger Frontantriebsarchitektur auf. Im Vergleich zum X1 ist der X2-Karosserie 8 cm kürzer und 9 cm niedriger. Damit ist der neue X2 sogar fast 2 cm flacher als der alte X1 E 89. Wenn man so will, hat das Höhenwachstum des X1 beim Modellwechsel den Platz für eine flachere Coupé-Version geschaffen.

X2 ist kürzer und flacher als der X1

Doch der X2 soll eben nicht nur eine flachere Version des X1 sein, sondern insgesamt anders. Die Niere ist deshalb unten breiter als oben – das macht BMW zum ersten Mal so. Nicht das erste Mal bringt BMW das Logo im Blech der C-Säulen an; das war schon bei 2000 CS und 3.0 CSI so. Beim X2 ist das Logo vier Mal auf dem Auto zu sehen: von jeder Seite einmal. Die Doppelrundscheinwerfer sind innen schmaler als außen, so wirkt der Blick des Autos konzentrierter. LED-Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht kosten Aufpreis.

Weil der Radstand der gleiche ist wie beim X1, die Karosserie aber kompakter, sind die Überhänge kürzer. Je nach Ausstattungslinie ist der Einsatz im Stoßfänger grau abgesetzt, ebenso die Seitenschweller und der Heckstoßfänger. Die Dachlinie ist stark eingezogen, die Fenster sind schmal. Wer will, kann für die M-Sport-Varianten einen größeren Dachspoiler bestellen.

M Sport auch als X-Version

Beim X2 bietet BMW neben der üblichen Ausstattungslinie M Sport die Linie M Sport X an. Die Gemeinsamkeiten sind optische Differenzierungen, serienmäßige 19-Zoll-Räder und die neue Options-Farbe Misano Blau Metallic. Der M Sport X hat in „Frozen Grey“ lackierte Anbauteile und ist optional auch in Galvanic Gold zu haben – neben Misanoblau die zweite neue Farbe im Programm. Mit roten Lederpolstern können X2-Käufer außerdem den Innenraum farbig gestalten. Mehr Licht lässt ein optionales Panoramadach herein.

Ausstattung, Motoren, Preise

Serienmäßig steht der X2 auf 17-Zoll-Rädern, 18 und 19 Zoll sind gegen Aufpreis möglich – das entspricht dem Räderprogramm des X1. Auch das Motorenprogramm entspricht dem X1, die Basismodelle X2 18d und X2 18i kommen allerdings vier Wochen nach dem Marktstart. Nach seiner Premiere auf der North American International Auto Show (NAIAS) im Januar kommt der X2 im März 2018 auf den Markt. Vom Start weg sind drei Motoren lieferbar:

  • X2 sDrive 20i, 141 kW (192 PS), 7-Gang-DKG, Frontantrieb, ab 39.200 Euro
  • X2 xDrive 20d, 140 kW (190 PS), 400 Nm, 8-Stufen-Automatik, Allrad, ab 43.800 Euro
  • X2 xDrive 25d, 170 kW (231 PS), 450 Nm, 8-Stufen-Automatik, Allrad, ab 46.800 Euro
Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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