Neuer Mazda CX-5 (2017) Bilder, Preise, Daten

Mazda CX-5: Der erstgeborene SUV der japanischen Marke und ein
riesieger Erfolg für Mazda in Europa. Den 4.555 mm langen
Allrounder gibt es auf Wunsch mit Allrad, dann aber nicht zum
Einstandspreis von 24.590 Euro.
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Mazda CX-5: Der erstgeborene SUV der japanischen Marke und ein riesieger Erfolg für Mazda in Europa. Den 4.555 mm langen Allrounder gibt es auf Wunsch mit Allrad, dann aber nicht zum Einstandspreis von 24.590 Euro.

© Dino Eisele
20.03.2017 - 11:44 Uhr von Andreas Of

Jeder vierte Mazda ist ein CX-5. Dieser Erfolg ist ein guter Grund, der Optik treu zu bleiben: Bemerkbar macht sich der Modellwechsel im Innenraum und bei der Technik. Wir saßen schon drin und nennen die Preise.

Mazda hat die Preise für den neuen CX-5 bekannt gegeben. Das SUV kann ab sofort zu Preisen ab 24.990 Euro bestellt werden. Dafür gibt es einen Benziner mit 165 PS, Vorderradantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe in der Basisausstattung Prime-Line. Allradantrieb gibt es ab der Exclusive-Line, der Benziner kommt dann auf 160 PS und 32.190 Euro. Für 1.800 Euro Aufpreis gibt es für den Benziner mit Allrad eine Sechsstufen-Automatik.

CX-5 mit Diesel ab 27.090 Euro

Günstigster Diesel ist der Skyactiv D-150 mit Frontantrieb für 27.090 Euro. In der Ausstattungslinie Exclusive-Line kostet diese Antriebsvariante 32.290 Euro. Den Diesel gibt es auch in der Kombination Frontantrieb und Automatik für 34.909 Euro in der Exclusive-Line. Mit Allrad und Handschaltung kostet der 150-PS-Diesel 34.290 Euro. Teuerster CX-5 ist der 175-PS-Diesel mit Allradantrieb und Automatik für 39.790 Euro in der Ausstattung Sports-Line.

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Zur Weltpremiere am Vorabend der L.A. Auto Show 2016 hat Mazda nur einen einzigen neuen CX-5 mitgebracht. Der ist nach seiner Enthüllung natürlich dicht umlagert. Also heißt es: ab durch die Massen, rauf auf den Fahrersitz. Sofort versuchen zwei Mazda-Angestellte, Dich am Sakkozipfel wieder aus dem Wagen zu ziehen: Hineinbeugen ist erlaubt, auf einem der Sitze Platz zu nehmen ist verboten.

Die paar Sitz-Sekunden reichen trotzdem für einen ersten Eindruck: Das gesamte Interieur wirkt deutlich hochwertiger als bisher. Die abgeflachten Lüftungsdüsen fallen mit ihren Chromrahmen auf und die mit schwarzem Klavierlack überzogene Mittelkonsole scheint zumindest optisch breiter geworden zu sein. Da sowohl der Schalthebel für die manuelle Schaltung als auch der Gangwahlhebel für das Automatikgetriebe etwas nach oben gewandert sind, lässt sich der jeweilige Hebel jetzt angenehmer erreichen.

Die um über vier Zentimeter nach hinten gerückten A-Säulen zahlen sich beim Blick durch die Frontscheibe aus: Im Vergleich zum Vorgänger öffnet sich dem Fahrer ein größeres Sichtfeld, insbesondere nach rechts und links unten.

Eines der Ausstattungsmerkmale mit der größten Kundenzufriedenheit ist, über alle Autohersteller hinweg, das Head-up-Display. Jetzt kommt diese Technik auch in den CX-5 – und zwar in zwei Varianten. Zum einen gibt es die bereits aus anderen Mazda-Modellen bekannte günstige Version mit einer kleinen Kunststoffscheibe, die auf dem Armaturenbrett nach oben geklappt wird. Allerdings können beim CX-5 dort erstmals verschiedenfarbige Elemente hineinprojiziert werden. Als Top-Variante kommt ein Head-up-Display zum Einsatz, bei welchem die Anzeigen direkt in die Frontscheibe projiziert werden. So etwas hatte bei Mazda bisher nur die neueste Generation des CX-9 zu bieten, die bisher in Deutschland noch nicht angeboten wurde (es ist aber wahrscheinlich, dass auch von diesem CX-9, genauso wie von seinen Vorgängern, einige wenige Modelle von Mazda nach Deutschland geholt werden).

Die zwei Zentimeter Gesamthöhe, die der neue CX-5 gegenüber seinem Vorgänger einbüßt, gehen nicht zulasten der Kopffreiheit.

Gregor Hebermehl

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Ein Zentimeter hier, fünf Liter dort

Bis auf zwei Zentimeter Höhe, die der Mazda CX-5 beim Modellwechsel verliert, ändern sich die Abmessungen nur millimeterweise. Länge und Breite sind praktisch identisch. Wer genau hinschaut, dem werden die nach hinten versetzten A-Säulen auffallen: Um exakt 4,3 Zentimeter rückten die Säulen nach hinten, das vergrößert gleichzeitig den Abstand zur Vorderachse und streckt die Proportionen. Damit der CX-5 bulliger dasteht, wird die Spur um einen Zentimeter breiter. Gewohnt fünfeckig ist der Grill, daneben sitzen schmalere Scheinwerfer.

Der Kofferraum fasst 5 Liter mehr – das dürfte kaum jemand bemerken. Die Mittelkonsole ist etwas höher, ebenso der Schalthebel. Und zwar um genau vier Zentimeter bei der Handschaltung und um sechs Zentimeter bei den Automatikvarianten.

Neu designtes Cockpit

Das Cockpit hat Mazda komplett neu gestaltet. Auf der flachen Armaturentafel mit dreidimensionalen Lüftungsdüsen sitzt ein 7-Zoll-Monitor. Ein weiterer Monitor mit 4,6 Zoll Diagonale neben den Instrumenten informiert den Fahrer. Navigation, Radio und Fahrzeugmenü steuert der Fahrer wie gewohnt über ein Drehrad auf der Mittelkonsole. Gegen Aufpreis gibt es ein Bose-Soundsystem mit zehn Lautsprechern, das per Gegenschall Geräusche reduziert. Auch insgesamt will Mazda den Geräuschpegel bei 100 km/h um exakt 1,3 dB gesenkt haben.

Zwei Benziner, ein Diesel

Die Motoren sind bekannt: ein 2,2-Liter-Diesel – der erstmals auch in den USA angeboten werden soll – und zwei Ottomotoren stehen zur Wahl: Die Saugbenziner haben zwei und 2,5 Liter Hubraum. Außer Front- steht auch Allradantrieb zur Wahl. Die Kraft überträgt ein Schalt- oder Automatikgetriebe mit jeweils sechs Gängen. Wie bei 6 und 3, bringt Mazda zum Modellwechsel auch im CX-5 G-Vectoring Control. Die Softwarefunktion reduziert beim Einlenken ganz kurz und minimal das Drehmoment. Dieser nicht spürbare Eingriff soll dafür sorgen, dass das Auto in der Kurve ruhiger liegt.

Mehr Assistenz

Der optionale Radar-Abstandstempomat (990 Euro für Sports-Line) unterstützt den Fahrer künftig bis zum Stillstand. Tempolimits, Navigationshinweise und die gefahrene Geschwindigkeit projiziert ein Head-up-Display auf eine Scheibe vor der Frontscheibe; der Fahrer muss nicht mehr so häufig nach unten schauen. Auch die Übersicht insgesamt hat Mazda verbessert: die Außenspiegel sollen weniger im Weg stehen und die niedrigere Seitenlinie für eine bessere Sicht nach schräg hinten sorgen.

Quelle: 2017 Motor-Presse Stuttgart
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