Neuzulassungen nach Segmenten September 2018

KBA-Segment Minis - 1. Platz mit 2.724 Neuzulassungen im
September 2018: FIAT 500. Der Anteil in diesem Segment liegt bei
15,1 Prozent.
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KBA-Segment Minis - 1. Platz mit 2.724 Neuzulassungen im September 2018: FIAT 500. Der Anteil in diesem Segment liegt bei 15,1 Prozent.

© Fiat
06.10.2018 - 00:00 Uhr von Uli Baumann

Nach dem August verzerrt die WLTP-Einführung auch die Neuzulassungen im September extrem. Damit einher gehen Führungswechsel gleich in 9 Segmenten. Zudem verlieren zahlreiche VW-Konzernmodelle ordentlich an Boden.

Sorgten im Vormonat noch zahlreiche Modelle, die vor der WLTP-Einführungsfrist zugelassen werden, mussten die Statistik an, so sind es im September zahlreiche Modelle, die noch nicht WLTP-zertifiziert zu haben sind. Besonders auffällig sind die teilweise herben Platzverluste von Modellen aus dem gesamten VW-Konzern.

VW Golf verliert extrem stark

Der VW Golf bleibt zwar auch unter diesen Rahmenbedingungen der König der Kompaktklasse, allerdings büßt er gegenüber den Vormonaten deutlich an Dominanz ein. Um satte 10.000 Neuzulassungen sank das Ergebnis von August bis September. Relativ dicht dran am Golf ist damit der BMW 1er, der sich mit viel Schwung auf den zweiten Rang bei den Kompakten geschoben hat. Den dritten Platz sichert sich der Skoda Octavia.

Bei den Minis musste der VW Up Federn lassen. Er fiel zurück auf Rang drei, neuer Spitzenreiter ist der Fiat 500. Zwischen beiden steht der Opel Adam, der stark zulegen konnte und so neu aufs Treppchen kletterte. Im Segment der Kleinwagen wurde der VW Polo klar entthront. Neuer souveräner Zulassungskönig ist der Opel Corsa, gefolgt vom Mini sowie dem Ford Fiesta. Der Polo folgt unter ferner liefen.

Mercedes C-Klasse heißt weiter der Spitzenreiter in der Mittelklasse. Ihr folgt der stark aufgekommene BMW 3er sowie der Opel Insignia. Auch hier wurde der Seriensieger VW Passat vom Podest gespült. Überraschend stabil zeigt sich die Obere Mittelklasse. Hier steht die Mercedes E-Klasse vor dem BMW 5er und dem Audi A6.

VW T-Roc fällt weit zurück

Reichlich Bewegung gibt es im Oberklasse-Segment. Vorne steht neu der Mercedes CLS, gefolgt vom Markenbruder S-Klasse. Neu auf dem Podest steht der BMW 6er, der den Porsche Panamera von selbigem gestoßen hat. Verdrehte Welt auch bei den SUV. Ganz oben auf dem Siegertreppchen steht im September der Hyundai Tucson. Ihm folgt der Ford Kuga. Neu auf Rang 3 ist der BMW X1. Vom bislang so erfolgreichen VW-Newcomer T-Roc ist im Spitzenfeld nichts mehr zu sehen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den Geländewagen. Vorne steht im September der BMW X3. Dahinter hat es sich der Volvo XC40 bequem gemacht. Rang drei geht an den BMW X5. Der VW Tiguan kann hier nicht mehr mithalten.

Gleiches gilt für den Porsche 911, der seinen Podestplatz bei den Sportwagen verloren hat. Ganz oben steht hier das Mercedes E-Klasse Coupé, gefolgt vom Ford Mustang und dem Mercedes SLC. Im Segment der Minivans lautet die Reihenfolge: Mercedes B-Klasse, Ford C-Max und Peugeot 3008. Bei den Großraumvans konnte der VW Touran seinen Platz verteidigen, ihm folgen aber die Mercedes V-Klasse und der Opel Zafira. Herber Rückschlag für VW bei den Utilities. Der T6 ist nicht mehr auf dem Podest. Vorne steht der Ford Transit/Tourneo, gefolgt vom VW Caddy und dem Opel Combo. Auch bei den Reisemobilen ist der T6 runter vom Treppchen. Vorne steht souverän der Fiat Ducato, weit dahinter der Citroën Jumper und auf Rang 3 der Ford Transit.

Quelle: 2018 Motor-Presse Stuttgart
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